Hallo zusammen,
ich beschäftige mich intensiv mit den neuen Produktregeln des Altersvorsorgedepots 2027 und habe eine grundsätzliche Frage, die mir bei der ETF-Strategie nicht aus dem Kopf geht:
Ich lese überall, dass Aktien-ETFs der beste Schutz gegen Inflation sind. Aber ist das wirklich so eindeutig bewiesen, oder ist das eher ein Mythos, den die Finanzindustrie gerne verbreitet? Ich meine: In den letzten 15 Jahren hatten wir Niedrigzinsen und Inflation ist erst jetzt wieder ein Thema geworden.
Meine Frage konkret: Wenn ich ab 2027 mit dem geförderten Depot starte und eine lange Sparphase vor mir habe – sollte ich dann wirklich massiv in globale Aktien-ETFs gehen, um mich gegen Inflation zu schützen? Oder ist das Risiko, dass Aktien auch mal 10-15 Jahre seitwärts laufen, genauso groß wie der Inflationsschutz-Vorteil?
Wie würdet ihr das für eine 35+ Jahre lange Sparphase bewerten? Braucht man da wirklich 70-80% Aktienquote, oder bin ich mit 50% auch gut aufgestellt?
Freue mich auf eure Erfahrungen und Analysen!