Hallo zusammen, ich bin 26 und habe gerade meine erste Stelle angetreten. Vom neuen Altersvorsorgedepot 2027 habe ich gerade erfahren und interessiere mich vor allem für Garantieprodukte – mir ist Sicherheit einfach wichtiger als hohe Rendite.
Aber jetzt die Frage, die mich beschäftigt: Wenn ich ab 2027 regelmäßig einzahle und ein Garantieprodukt wähle, reicht der garantierte Zins denn wirklich aus, um meine Kaufkraft über 40 Jahre zu halten? Die Inflation ist ja immer noch relativ hoch und ein klassisches Garantieprodukt bringt ja nicht gerade viel.
Muss ich als Berufsanfängerin mit dem Berufseinsteigerbonus rechnen und vielleicht doch irgendwann erhöhen, wenn die Inflation weiter oben bleibt? Oder ist das komplett falsch gedacht, weil die Grundzulage ja auch mitläuft?
Wäre echt dankbar für Input von euch – besonders wie ihr das seht mit Sicherheit vs. Inflationsschutz.
Das ist genau die Gretchenfrage. Ich hab mir dazu auch die AltZertG-Anforderungen und die Kostenstrukturen angeschaut – siehe auch meinen älteren Thread zu den AltZertG-Anforderungen.
Ehrlich: Mit klassischen Garantieprodukten wird es eng. Die garantierte Verzinsung liegt realistisch zwischen 0,5 und 1,5 Prozent. Bei 3-4% Inflation verlierst du also real Kaufkraft – und das über 40 Jahre. Die Grundzulage hilft als einmalige Quote, aber sie kompensiert das nicht. Erhöhungen bei bleibendem Zinsniveau lösen das Problem auch nicht wirklich. Mein Tipp: Schau dir eine Mischform an – Teil Garantie für dein Sicherheitsgefühl, Teil ETF oder breite Renditeassets für echten Inflationsschutz. Nur Garantie ist auf Dauer ein stilles Vermögensschrumpfen.