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Langer Anlagehorizont: Wie aggressiv gehe ich bei anhaltender Inflation vor?

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KlausH
Beiträge: 46
Themenstarter
(@klaush)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#148]

Hallo zusammen,

ich bin noch skeptisch zum Altersvorsorgedepot 2027, aber ich beschäftige mich trotzdem schon damit – muss ja wissen, ob es besser ist als mein alter Riester-Vertrag.

Meine Frage: Wenn die Inflation weiterhin so bleibt wie jetzt (oder sogar steigt), macht es dann Sinn, schon ab 2027 aggressiv in ETFs zu gehen? Oder sollte ich erst mal konservativ bleiben mit Tagesgeld und Anleihen im Depot?

Ich bin noch gut 35 Jahre bis zur Rente entfernt. Theoretisch sollte ich doch Zeit haben, Schwankungen auszusitzen. Aber wenn mir die Kaufkraft einfach durch Inflation aufgezehrt wird und ich nur auf klassische Garantieprodukte setze – ist das nicht das schlechtere Szenario?

Andererseits: Wenn ich jetzt schon umschichte und die Zinsen steigen wieder, bin ich ja doof dran. Wie handhabt ihr das? Entspannt bleiben oder lieber aktiv umsteuern?


1 Antwort
WolfgangK
Beiträge: 40
(@wolfgangk)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Klaus, das ist genau die richtige Frage für deinen Zeithorizont. Mit 35 Jahren bis zur Rente würde ich nicht zu konservativ anfangen – das ist der große Vorteil des langen Anlagehorizonts. Ich beschäftige mich ja viel mit den neuen Kombinationsmöglichkeiten ab 2027, und das spannende ist ja: Du kannst im Depot eine klassische Rentenversicherung kombinieren mit ETF-Rentenfonds oder sogar Aktien-ETFs, ohne alles auf eine Karte zu setzen. Die Grundzulage und der Berufseinsteigerbonus helfen dir obendrein. Mein Rat: Fang nicht mit Extremen an, aber nutze die Zeit für einen ausgewogenen Mix – vielleicht 60-70% breitgestreute Aktien-ETFs, 20-30% Rentenfonds, Rest Tagesgeld als Puffer. Bei echten 35 Jahren gleicht sich die Inflation durch Rendite aus. Das "falschen Zeitpunkt" Problem löst du durch regelmäßige, konstante Sparbeiträge, nicht durch Timing. Habe das in meinen vorherigen Recherchen zu ETF-Depots gelernt – der Einstiegszeitpunkt spielt weniger Rolle als die Konstanz.


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