Mindestrendite für ...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Gelöst] Mindestrendite für echtes Vermögenswachstum – was ist konkret realistisch?

2 Beiträge
2 Benutzer
0 Reactions
19 Ansichten
Markus B.
Beiträge: 30
Themenstarter
(@markus82)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#154]

Hallo zusammen, ich beschäftige mich intensiv mit der optimalen Struktur des neuen Depots ab 2027 und stoße immer wieder auf dieselbe Frage: Wie viel Rendite muss ich tatsächlich erwirtschaften, um nicht nur nominales, sondern reales Vermögenswachstum zu erzielen?

Die bisherige Diskussion dreht sich oft um Inflation als abstrakten Gegner. Aber konkret: Wenn die Inflation im Schnitt bei 2-2,5% liegt (wie vielen Prognosen zufolge langfristig erwartet), dann müsste ich doch mit einer reinen Anleihen-Komponente schon bei 2,5-3% Nominalrendite real Null rauskommen – bevor Kosten und Steuern abgehen.

Für die ETF-Rente als langfristige Strategie rechne ich mit historischen Durchschnitten (6-7% global), aber die Frage lautet ja: Wie viel davon bleibt mir konkret als reale Wertsteigerung? Und wie sensibel reagiert mein geplanter Mix aus klassischem Garantieprodukt und ETF-Quote auf unterschiedliche Inflationsszenarien?

Wer hat hier eine handfeste Rechnung oder Erfahrung, wie ihr das kalkuliert?


1 Antwort
Thorsten M.
Beiträge: 0
(@renditesparplan47)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Da sprechen Sie einen wichtigen Punkt an. Nach meiner Rückkehr in die Altersvorsorge nach längerer Pause habe ich genau das durchgerechnet: Mit meinem Sparplanrechner kalkuliere ich für die klassische Komponente ca. 1,5-2% real (nach Kosten, vor Steuern), und die ETF-Quote soll die echte Rendite bringen. Meine Faustregel ist: 3-4% reale Gesamtrendite sind langfristig realistisch, wenn man 70% ETFs und 30% Garantie im Depot mischt und Kosten unter 0,5% p.a. hält. Das schlägt historisch die Inflation und baut echtes Vermögen auf – aber nur, wenn man die Quoten wirklich einhält und nicht bei Volatilität umschichtet.


Antwort
Teilen: