Moin zusammen,
ice sitze hier im August und rechne gerade mal wieder nach, wie es mit unserem Depot real aussieht. Wir sparen seit Jahresbeginn ins neue Altersvorsorgedepot 2027, bekommen die Kinderzulage für beide Kinder, und auf dem Papier sieht die Gesamtrendite ganz ordentlich aus. Aber wenn ich dann die Inflation von diesen 3-4% abziehe, die wir ja die letzten Monate wieder hatten, dann wird mir ehrlich gesagt mulmig.
Ich verstehe theoretisch, dass ETFs langfristig Inflation schlagen sollen, aber wie messt ihr das praktisch? Mache ich das mit der klassischen Formel (Nominalrendite minus Inflationsrate) oder gibt es da was besseres?
Und noch ne andere Frage: Wenn die Inflation jetzt plötzlich wieder anzieht – sagen wir auf 4% oder 5% – müsste ich dann meine ETF-Quote im Standarddepot erhöhen, um noch einen echten Wertzuwachs zu haben? Oder ist das Quatsch und ich sollte bei meinem Plan bleiben?
Wäre interessant zu hören, wie ihr das bei euren Kindern handhabt und ob ihr da aktiv gegensteuert oder einfach durchhältst.
Schließe mich Marco an – wobei ich noch einen Punkt wichtig finde: Du kannst deinen Sonderausgabenabzug beim Depot nutzen, und das wirkt sich direkt auf deine Realrendite aus. Wenn du 4.000 Euro sparst und davon 800 Euro Steuern sparen kannst (bei 20% Satz), ist deine effektive Einzahlungsquote schon höher.
Zum Messer: Nutze ein Tool, das TTWROR oder ähnliche gewichtete Renditen zeigt, nicht nur simple Prozente. Und die Inflationsrate – nimm nicht die aktuelle, sondern deine persönliche: Was kostet dich das Leben wirklich teurer geworden? Dein Strom, deine Lebensmittel? Das kann von der Gesamtquote abweichen.