Hallo zusammen,
ich beobachte seit Monaten, wie die Leitzinsen sich bewegen, und frage mich, wie sinnvoll Anleihen im Altersvorsorgedepot ab 2027 wirklich sind. Klar, bei 4% Rendite auf zehnjährige Bundesanleihen sieht das attraktiver aus als 2024 – aber es gibt mir zu denken: Wenn die EZB bis 2027 weiter senkt (was die Märkte ja teilweise einpreisen), dann steigen die Anleihekurse nachträglich. Das bedeutet für mich als Neueinsteiger im Januar 2027: Kaufe ich zu ungünstigen Preisen ein?
Anders gefragt: Sollte ich mit hohem Aktien-ETF-Anteil starten und einfach akzeptieren, dass kurzfristig mehr Volatilität kommt? Oder macht es Sinn, mit einem konservativen Bond-Anteil zu beginnen und später umzuschichten, wenn ich die Marktbewegungen besser einschätzen kann?
Mich interessieren keine Pauschalaussagen, sondern: Wie plant ihr konkret mit dem Zinsrisiko bei der Depoteröffnung? Habt ihr schon eine Szenario-Rechnung gemacht?
Danke schonmal für eure Erfahrungen!