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Aktien-ETFs im AVD 2027: Inflationsschutz in der Praxis oder Risiko?

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Wolfgang52
Beiträge: 45
Themenstarter
(@wolfgang52)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#106]

Hallo zusammen,

ich bin jetzt seit einigen Monaten im neuen Altersvorsorgedepot unterwegs und habe mit meinen beiden Kindern die volle Förderung mitgenommen. Das funktioniert bislang gut. Aber jetzt stellt sich mir eine grundsätzlichere Frage, die ich gerne mit euch durchdenken möchte.

Immer wieder lese ich, dass Aktien-ETFs der beste Inflationsschutz sind – langfristig angeblich unverzichtbar. Aber ehrlich gesagt bin ich mir unsicher: Ist das wirklich belegt, oder ist das eher ein Versprechen der Finanzindustrie? Meine Eltern hatten Tagesgeld und sind damit ganz gut klargekommen, auch wenn die Rendite bescheiden war.

Für meine Familie mit regelmäßigen Einzahlungen ins AVD: Macht es wirklich Sinn, 70-80% in globale Aktien-ETFs zu fahren? Oder sollte ich bei meinem Alter und der Familienverantwortung eher konservativer bleiben – klassische Rentenprodukte kombiniert mit weniger Aktien?

Wie seht ihr das? Kennt jemand von euch konkrete Zahlen, wie Aktien-ETFs in echten Inflationsphasen performed haben – nicht nur in der Theorie?


1 Antwort
Nadine K.
Beiträge: 40
(@nadine_1985)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Wolfgang, das ist eine super wichtige Frage. Ich sitze gerade in der gleichen Überlegung für meine beiden Kinder – nach der Familienzeit muss ich meine Vorsorge jetzt auch selber wieder stemmen.

Meine aktuelle Herangehensweise: Ich kombiniere das AVD mit einem bewussten Fokus auf die Grundzulage. Mit Kind bedeutet das für mich, dass ich nicht aggressiv sein muss. Ich fahre etwa 50-60% ETF-Quote und nutze die restliche Zeit bis zur Rente eher für breitere Diversifikation. Die Förderung ist so attraktiv, dass die sichere Basis mit guten Rentenprodukten auch völlig ausreicht.

Für dich als Familie mit zwei Kindern sollte das ähnlich sein – ihr habt durch die Kinderzulagen ja schon einen soliden Puffer. Das reicht psychologisch und real aus, um nicht alles auf Aktien zu setzen.


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