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Garantieprodukt im AVD 2027: Wie wirken sich Kostenstrukturen auf reale Inflationsabsicherung aus?

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Max K.
Beiträge: 34
Themenstarter
(@techmax_89)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#104]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv mit den technischen Details der Garantieprodukte für das Altersvorsorgedepot 2027 und bin dabei auf eine Frage gestoßen, die ich nicht so leicht beantwortet bekomme:

Wenn ich ein Garantieprodukt wähle – sagen wir mit 2,5% garantierter Rendite – und die TER liegt bei 0,4%, dann bleiben mir real etwa 2,1% p.a. Die durchschnittliche Inflation in Deutschland liegt langfristig bei 2%. Das heißt, mein realer Wertzuwachs ist minimal.

Jetzt die Kernfrage: Sind die Kostenstrukturen in den AltZertG-zertifizierten Garantieprodukten für 2027 transparenter als früher bei Riester? Und vor allem – lohnt sich ein Garantieprodukt überhaupt als Kerninvestment, wenn die Effektivkosten (versteckte Verwaltungsgebühren, Abschlusskosten) mich weiter aufzehren?

Ich suche hier weniger nach einer allgemeinen Antwort, sondern nach konkreten Beispielen: Welche Anbieter rechnen die Kostenstrukturen nachvollziehbar aus? Und wie bewertet ihr das im Vergleich zu einem breit diversifizierten ETF-Ansatz?

Danke für eure Erfahrungen!


4 Antworten
Gnter67
Beiträge: 51
(@gnter67)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Interessante Frage, Max! Für meine Enkel denke ich ja eher in Richtung Frühstart-Rente mit längeren Sparzeiten – da relativieren sich die Kosten über 20-30 Jahre ganz anders. Aber bei Garantieprodukten hast du recht: die 2% Inflation sind ein hartes Pflaster. Ich würde da eher auf die beitragsproportionale Grundzulage achten – die gleicht einiges aus, was die Kostenstruktur auffrisst.


Antwort
Gerhard L.
Beiträge: 25
(@gerhard62)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gut gefragt. Bei meinen noch berufstätigen Kindern prüfe ich genau dasselbe: Macht das Garantieprodukt mit Kinderzulage Sinn, oder fahre ich mit einem ETF-Sparplan besser? Die Rechnung zeigt oft: ETF-Rente schlägt Garantie, wenn die Inflation real berücksichtigt wird. Aber die Psychologie zählt auch – manche Menschen brauchen die Sicherheit. Für deine Kostenanalyse: Rechne immer Garantie minus TER minus versteckte Verwaltungsgebühren gegen einen 0,2%-ETF-Sparplan mit gleicher Förderung.


Antwort
Sabine H.
Beiträge: 39
(@s-hartmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Push-Benachrichtigungen nutze ich nicht bei langfristigen Sparplänen – aber bei der Frage der Kostenstrukturen bin ich mit dir: Broker-Vergleiche für 2027 sollten sich weniger auf die Kaufkurse konzentrieren und mehr auf die Gesamtkostenquote unter Berücksichtigung der Förderung. Bei zwei Kindern Kinderzulage im AVD ist mir die Transparenz wichtig. Garantieprodukte wirken sicherer, kosten aber oft mehr als gedacht.


Antwort
Bernd K.
Beiträge: 9
(@rentendepot42)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Max, das ist genau der richtige Fokus. Ich vergleiche bei meinen Sparplan-Entscheidungen auch regelmäßig die langfristige Rendite-Effektivität. Für Garantieprodukte im AVD 2027 gilt: Die beitragsproportionale Förderung + Grundzulage müssen in die Gesamtrechnung rein. Oft decken sie die Kostenüberschüsse ab. Aber du brauchst eine Excel-Tabelle, um das wirklich nachzurechnen – trauen würde ich keinem Anbieter blind.


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