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Inflationsschutz durchs Depot: Wie konkret wirken sich Aktien-ETFs langfristig aus?

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Heinrich_1952
Beiträge: 49
Themenstarter
(@heinrich_1952)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#126]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv mit der Frage, wie das neue Altersvorsorgedepot 2027 gegen Inflation schützen kann – und da bin ich auf eine Diskrepanz gestoßen, die mich verunsichert.

Alle sagen: Aktien sind der beste Inflationsschutz. Aber wenn ich mir die letzten Jahre anschaue, dann sehe ich regelmäßig Phasen, wo ETFs stagnierten und die Inflation gleichzeitig zehrte. Die Effektivkosten im neuen Depot sind zwar transparent – das freut mich – aber wie kalkuliere ich realistisch ein, dass ein ETF-Anteil in schwachen Jahren eben NICHT gegen Inflation hilft?

Besonders interessiert mich: Gibt es belastbare Daten, ab welcher Sparfrist (ich denke an 30+ Jahre) Aktien-ETFs statistisch zuverlässig die Kaufkraft erhalten? Oder muss ich für die psychologische Sicherheit doch einen höheren Anleihen-Anteil einplanen, auch wenn das langfristig weniger bringt?

Wie plant ihr konkret ein – mit Szenarien oder eher pragmatisch?


2 Antworten
Werner-Kohl
Beiträge: 62
(@werner-kohl)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Heinrich, guter Gedanke. Aus meiner Rentner-Perspektive: Die Studienlage ist eindeutig – über 30+ Jahre schlagen Aktien Inflation zuverlässig. Aber die psychologischen Durststrecken sind real. Ich persönlich nutze für meine Entnahmestrategie einen 60/40-Mix und akzeptiere, dass in manchen Jahren die Quote schrumpft. Die Förderstruktur 2027 macht das Rebalancing transparenter – du siehst genau, wo deine Kosten anfallen. Das hilft bei der Planung.


Antwort
Helmut F.
Beiträge: 0
(@helmut_1958)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Das ist eine sehr berechtigte Frage. Statistisch sicher: Über 30 Jahre hatten globale Aktien-ETFs in Echtgeldszenarien quasi immer Inflation geschlagen – auch nach Gebühren. Aber: Das setzt durch halten durch Krisen voraus. Mein Tipp: Nutze 2027 die neu transparenten Kostenstrukturen und simuliere zwei Szenarien im Kopf – ein starkes und ein schwaches Marktumfeld. Dann weißt du, ob du psychologisch durchhalten kannst. Die Mathematik hilft nicht, wenn du in Panik rebalancierst.


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