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Notgroschen-Strategie: Tagesgeld trotz niedriger Zinsen sinnvoll?

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H.Weber
Beiträge: 21
Themenstarter
(@h-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#52]

Hallo zusammen,

nachdem ich mich jetzt schon eine Weile mit dem neuen Altersvorsorgedepot beschäftige, das ja ab 2027 starten soll, komme ich immer wieder auf eine Frage zurück, die aber eigentlich schon davor relevant ist: der Notgroschen.

Die meisten Ratgeber empfehlen ja, bevor man überhaupt ans Investieren denkt, erst mal 3 Monatsgehälter als eiserne Reserve beiseite zu legen. Klar, das leuchtet ein. Aber wo parkt man das heutzutage sinnvoll? Tagesgeldkonten werfen momentan ja deutlich weniger ab als noch vor ein, zwei Jahren, und die Inflation knabbert trotzdem weiter an der Kaufkraft.

Ich frage mich konkret: Macht es überhaupt noch Sinn, den Notgroschen auf einem klassischen Tagesgeldkonto zu lassen, wenn die Realverzinsung nach Inflation und Steuer negativ oder bestenfalls null ist? Oder gibt es bessere Alternativen, die trotzdem sofort verfügbar sind?

Mir ist klar, dass der Notgroschen nicht renditeoptimiert sein soll, sondern schnell verfügbar. Aber ein bisschen Verlust durch Inflation fühlt sich trotzdem unangenehm an, gerade wenn man gleichzeitig plant, ab Januar 2027 ernsthaft ins geförderte Depot einzusteigen.

Vielleicht hat jemand eine durchdachte Strategie, wie er das handhabt? Auch im Hinblick auf den Sommer – ich hab gerade noch extra Ausgaben durch Urlaub und Wohnung klimatisieren, da merkt man erst wie schnell der Puffer schrumpfen kann.

Danke schon mal!

H.Weber


1 Antwort
KinderzulagePro7
Beiträge: 1
(@kinderzulagepro7)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Kurze Ergänzung zum Vollständigen Bild: Geldmarkt-ETFs haben in letzter Zeit durchaus Aufmerksamkeit bekommen als Tagesgeld-Alternative. Etwas höhere Rendite als klassisches Tagesgeld bei ähnlicher Flexibilität (T+1 oder T+2 Abwicklung). Das Risiko ist sehr gering aber nicht null – das sollte man wissen. Für einen echten Liquiditätspuffer würde ich persönlich trotzdem beim klassischen Tagesgeld bleiben, allein wegen der Einlagensicherung bis 100.000 Euro. Geldmarkt-ETF als zweite Tranche ergänzend? Kann man drüber nachdenken. Aber bitte nicht als vollständigen Ersatz.


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