Guter Punkt von TechMax_89 zur Förderfähigkeit – das wird tatsächlich oft übersehen.
Ich hab mir das Thema aus einer etwas anderen Perspektive angeschaut, nachdem ich meinen Riester-Vertrag aufgelöst habe und nun auf das neue Modell warte. Aus meiner Erfahrung mit dem alten Riester-System: Je komplizierter das Produkt, desto mehr Potenzial für unliebsame Überraschungen beim Gebührenmodell oder bei der steuerlichen Behandlung.
Für Klaus-Hartmanns Ausgangsfrage: Wenn kein riesiges Budget da ist und man nicht monatlich eingreifen will, dann ist ein einziger breit diversifizierter thesaurierender ETF auf einen globalen Index wirklich die pragmatischste Lösung. Nicht glamourös, aber solide. Die Diskussion ob MSCI World oder FTSE All-World ist berechtigt, aber beide Optionen sind deutlich besser als gar nichts oder ein teures aktiv gemanagtes Produkt.
Wichtigste Empfehlung meinerseits: Schon jetzt grob festlegen welchen Ansatz man verfolgen will, damit man ab Januar 2027 nicht hektisch entscheiden muss. Der Sommer ist gut geeignet um das in Ruhe durchzudenken, gerade wenns nicht gerade im Büro heiß hergeht.
ich find die diskussion hier gut, aber ich glaub viele vergessen den technischen aspekt: welche ETFs im altersvorsorgedepot 2027 überhaupt zugelassen sind, ist ja noch nicht 100% final kommuniziert. ich hab mich da ein bisschen reingefuchst was die systemseitige Abwicklung angeht und es sieht so aus als ob die Anbieter eine Produktliste führen müssen die mit dem Förderrahmen kompatibel ist. d.h. nicht jeder beliebige ETF bei jedem broker wird automatisch förderfähig sein. das sollte man vor der endgültigen ETF-Entscheidung im auge behalten und im zweifel beim jeweiligen anbieter nochmal nachfragen wenn der start 2027 näher rückt.