Hallo zusammen,
ich plane gerade schon etwas vorausschauend für das neue Altersvorsorgedepot ab 2027 und bin dabei auf eine Frage gestoßen, die mich ehrlich gesagt ein bisschen verwirrt.
Ich lese überall, dass man "diversifizieren" soll – aber wie viele ETFs sind dabei eigentlich sinnvoll, wenn das Depot am Anfang noch ziemlich klein ist? Ich würde wohl mit 50-80 Euro monatlich einsteigen, mehr geht aktuell leider nicht.
Manchmal höre ich, ein einziger MSCI World oder FTSE All-World reicht völlig aus, weil da schon 1.500 bis 3.000 Unternehmen drin sind. Dann wieder lese ich, man solle unbedingt Emerging Markets extra dazu kaufen, vielleicht noch Small Caps, und so weiter. Irgendwann zahlt man dann bei drei oder vier ETFs und einem Sparplan von 60 Euro einfach nur noch Gebühren.
Wo liegt eigentlich die sinnvolle Grenze? Ab wann fängt man an sich selbst zu schaden, wenn man mit kleinen Beträgen zu viele Positionen aufmacht? Und macht es in meiner Situation Sinn, erstmal nur einen ETF zu besparen und später bei höheren Beiträgen zu erweitern?
Grade wo das Depot 2027 ja noch Monate hin ist, nutze ich den Sommer um mich ordentlich einzulesen – aber bei dem Thema stehe ich ein bisschen auf dem Schlauch. Freue mich über eure Erfahrungen!