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Sommer-Stromkosten machen mich nervös - wie plane ich das ins Depot ein?

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Nadine_1985
Beiträge: 1
Themenstarter
(@nadine_1985)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche
[#33]

Hallo zusammen,

ich sitze hier bei 30 Grad und meine Stromrechnung explodiert förmlich durch die Klimaanlage. Das bringt mich zum nachdenken: wenn schon jetzt im Sommer die Energiekosten so verrückt sind, wie soll das erst in 20-30 Jahren werden wenn ich in Rente bin?

Meine Situation: Bin gerade dabei nach der Familienpause alles für 2027 zu planen. Mit zwei Kids bekomme ich ja ordentlich Zulagen fürs neue Depot. Aber mir macht Sorgen, dass die ganzen Inflationsprognosen oft nur so Durchschnittswerte sind. Energie und Wohnen steigen doch viel krasser als der Rest, oder?

Kennt jemand realistische Szenarien wie sich Energiepreise langfristig entwickeln könnten? Sollte ich beim Depot extra auf Energieaktien setzen oder eher Versorger meiden weil die auch unter Druck stehen? Manchmal denk ich, die 2% Inflation die alle immer rechnen sind viel zu optimistisch für das was wir wirklich bezahlen müssen.

Wie plant ihr das ein? Rechnet ihr mit höheren Inflationsraten für Energie oder bleibt ihr bei den Standard-Prognosen?


1 Antwort
Andreas-Richter
Beiträge: 1
(@andreas-richter)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Verstehe deine Sorgen vollkommen! Bei meinen Mandanten sehe ich auch diese Diskrepanz zwischen offiziellen Inflationsprognosen und der Realität bei Energie/Wohnen.

Aus steuerlicher Sicht würde ich erstmal die maximalen Zulagen mitnehmen - bei zwei Kindern sind das ja richtig ordentliche Beträge ab 2027. Die Förderwirkung kompensiert schon einiges an Kaufkraftverlust.

Zur Energiefrage: Ich rate eher zu einer breiten Diversifizierung statt Sektor-Wetten. ETFs auf Inflation-Protected Securities oder breite Rohstoff-Indizes können helfen. Reine Energieaktien sind mir zu volatil - siehe die letzten Jahre.

Realistische Energieinflation würde ich bei 3-4% p.a. langfristig einpreisen, nicht bei den 2% Durchschnitt. Die Transformation zur Klimaneutralität kostet eben. Deshalb plane ich bei Mandanten oft mit leicht höheren Sparraten als der reine Rechner vorschlägt.

Ein Tipp: Falls ihr ein Eigenheim habt, könnte eine energetische Sanierung mittelfristig wichtiger sein als die perfekte Depot-Allokation. PV + Wärmepumpe hedgen besser gegen Energieinflation als jeder ETF.


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