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Depot-Kosten verstehen - worauf sollte ich achten beim Vergleich?

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Markus91
Beiträge: 6
Themenstarter
(@markus91)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#24]

Hi zusammen,

bin gerade dabei, mich für 2027 vorzubereiten und schaue mir verschiedene Anbieter an. Bei den ganzen Kostenstrukturen blick ich ehrlich gesagt nicht mehr durch 😅

Da gibt es Depotgebühren, Verwaltungskosten bei ETFs (TER?), Ordergebühren... manche werben mit "kostenlos" aber dann steht irgendwo doch wieder was von Gebühren. Ein Bekannter meinte, bei seinem jetzigen Depot zahlt er nur 0,2% pro Jahr, aber das klingt mir fast zu günstig.

Worauf sollte ich denn wirklich achten? Was sind versteckte Kostenfallen? Und macht es überhaupt einen großen Unterschied, ob ich 0,5% oder 1% Kosten pro Jahr zahle? Bei nem langen Anlagezeitraum bis zur Rente summiert sich das bestimmt ordentlich auf.

Hab vor kurzem auch gelesen, dass manche Anbieter verschiedene Kostenmodelle haben - einmal mit fixen Gebühren und einmal prozentual. Was ist da für Normalverdiener sinnvoller?

Wäre super, wenn ihr mir da mal eure Erfahrungen mitteilen könntet. Will nicht den teuersten Anbieter nehmen, aber auch nicht auf nen Billiganbieter reinfallen, der dann andere Nachteile hat.

Danke schonmal!


2 Antworten
H.Bergmann
Beiträge: 31
(@h-bergmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hallo Markus,

als jemand der sich schon länger mit dem Thema beschäftigt kann ich dir nur raten: Schau dir die Gesamtkosten an, nicht nur einzelne Posten. Viele "kostenlose" Depots haben dann teure ETFs oder hohe Ordergebühren.

Bei der Altersvorsorge sind hauptsächlich die laufenden Kosten relevant - also TER der ETFs plus eventuelle Depotgebühren. Ordergebühren fallen ja nur beim Kauf an, bei Sparplänen oft sogar gar nicht.

0,2% ist schon sehr günstig, aber durchaus realistisch bei großen Online-Brokern mit ETF-Sparplänen. Zwischen 0,5% und 1% ist übrigens ein riesiger Unterschied! Bei 30 Jahren Ansparzeit und 50.000€ Endkapital kostet dich das locker 5.000-10.000€ mehr.

Mein Tipp: Rechne konkret durch mit deinem geplanten Sparplan. Bei monatlichen Einzahlungen sind prozentuale Gebühren meist günstiger als fixe.


Antwort
Marco_87
Beiträge: 29
(@marco_87)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Kann H.Bergmann nur zustimmen. Die TER ist bei ETFs das wichtigste - alles über 0,3% würd ich mir zweimal überlegen.

Ein Punkt noch: Achte auch auf die ETF-Auswahl des Anbieters. Bringt nix wenn die Kosten niedrig sind, aber du nur teure Fonds zur Auswahl hast. Sollten schon die gängigen MSCI World oder All-World ETFs dabei sein.

Und noch was - viele vergessen die Kosten in der Auszahlungsphase. Manche Anbieter sind günstig beim Ansparen aber teuer beim Entsparen 🙄


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