Hallo zusammen,
ich bin Jana und bin gerade 28 geworden. Mein Mann und ich planen, in den nächsten 2-3 Jahren unser erstes Eigenheim zu kaufen. Jetzt habe ich viel über das neue Altersvorsorgedepot 2027 gelesen und möchte verstehen, wie die Steuervorteile bei Einzahlungen konkret funktionieren.
Meine Frage: Wenn ich ab Januar 2027 monatlich Geld ins Depot einzahle – kann ich diese Beiträge bei der Steuererklärung absetzen? Und wenn ja, reduziert das mein zu versteuerndes Einkommen, sodass ich weniger Einkommensteuer zahle? Das würde ja mehr Netto für die Eigenkapitalquote bei der Baufinanzierung bedeuten.
Zudem interessiert mich: Zählt das eingesparte Vermögen im AVD 2027 als Eigenkapital bei der Kreditvergabe, oder ist das für Banken nicht relevant, weil ich bis zur Rente nicht drankomme?
Ich möchte die Förderung und die Immobilienfinanzierung wirklich optimal zusammenbringen. Danke für konkrete Antworten!
Hallo Jana,
gute Überlegung, die beiden Themen zusammenzudenken. Kurz zur Steuerfrage: Ja, die Einzahlungen ins AVD 2027 werden ab 2027 als Sonderausgaben absetzbar sein – das reduziert tatsächlich dein zu versteuerndes Einkommen und führt zu weniger Einkommensteuer. Die Obergrenze liegt bei etwa 63.000 Euro pro Jahr (plus Berufseinsteigerbonus für unter 25). Das eingesparte Geld selbst ist für Banken aber leider nicht als Eigenkapital relevant – Banken sehen das Depot als geblockt an, bis du die Rente erreichst. Du brauchst also weiterhin ein klassisches Notgroschen-Depot oder Sparbuch für die Kreditvergabe.
Mein Tipp: Nutze die Steuereinsparung vom AVD 2027 gezielt für die Eigenkapitalquote deines Immobiliendarlehens. Das ist eine elegante Kombination. Mehr Details zur genauen Berechnung helfe ich gerne nach – hast du eine ungefähre Einkommenshöhe?