Hallo zusammen,
ich bin 23, gerade in meinen ersten Job als Junior-Consultant gestartet und verdiene knapp 28.000€ brutto. Beim Thema Altersvorsorge bin ich ehrlich gesagt total verwirrt von all den Begriffen wie "Grundzulage", "Berufseinsteigerbonus" und "nachgelagerte Besteuerung".
Meine Frage: Wie funktioniert das konkret für mich ab Januar 2027? Wenn ich sagen wir 200€ monatlich einzahle – wie viel Förderung bekomme ich vom Staat genau? Und wie berechne ich, ob das AVD 2027 für meine Einkommenssituation überhaupt sinnvoll ist im Vergleich zu einem normalen privaten ETF-Depot?
Ich habe gehört, dass gerade Berufseinsteiger besondere Boni bekommen. Gilt das auch noch, wenn ich erst 2027 anfange? Und wie wirkt sich die Steuerersparnis wirklich in Euro aus – kann ich da irgendwo rechnen oder simulieren?
Wäre super, wenn mir jemand das Stückchen für Stückchen erklären könnte. Danke!
Hi Marcus, eine wichtige Überlegung: Bei deinem Einkommen solltest du auch überprüfen, ob die bAV (betriebliche Altersvorsorge) deines Arbeitgebers nicht bessere Konditionen bietet. Manche Unternehmen zahlen da 50% Zuschuss – das schlägt selbst den Berufseinsteigerbonus.
Zum AVD 2027: Die Förderquote (wie viel Zulage du pro Euro Eigenbeitrag kriegst) ist bei niedrigerem Einkommen großzügiger gestaffelt. Sprich mit deinem Arbeitgeber, dann mit der Steuerberatung – oft gibt es optimale Kombinationen aus beiden Systemen.
Für die Simulation: Es gibt schon erste Rechner von Finanztest und Co., die AVD-ähnliche Szenarien durchspielen. Die sind zwar nicht 100% final, aber nahekommen.
Bin ehrlich, die Rechenbeispiele sind am Anfang kompliziert. Aber für dich mit 23: Einfach anfangen. Die Förderung ist real, und die 40 Jahre bis Rente machen den Unterschied. Wie ich in meinem Thread zu Frühstart-Strategien geschrieben hab – je früher, desto besser bei dieser Zeitspanne.