Hallo zusammen, ich steige nach 12 Jahren Familienzeit jetzt wieder ins Berufsleben ein und muss mich dringend mit der Altersvorsorge auseinandersetzen. Viel Zeit ist vergangen, und ich möchte das richtig angehen.
Meine Frage: Sollte ich eher in eine klassische Rentenversicherung gehen (da ich ja verlässliche Sicherheit mag) oder direkt ins neue Altersvorsorgedepot 2027 investieren?
Was mich besonders interessiert: Wie wirkt sich die nachgelagerte Besteuerung konkret auf meine spätere Rente aus? Ich habe gelesen, dass ich im Depot später auf die Auszahlungen Steuern zahle, aber verstehe noch nicht richtig, wie das sich am Ende wirklich auswirkt - besonders wenn ich mehrere Jahrzehnte einzahle.
Auch die Grundzulage beim Depot ist für mich interessant, aber bringt mir das genug extra, um die klassische Sicherheit einer Versicherung aufzugeben? Ich bin eher konservativ veranlagt und habe nach der langen Pause auch wieder reinzudenken in solche Themen.
Wer hat ähnliche Überlegungen gemacht? Danke schon mal!
Schön, dass du dich schon damit beschäftigst! Die Grundzulage beim AVD 2027 ist wirklich eine feine Sache – das ist quasi geschenktes Geld, wenn du die Fördervoraussetzungen erfüllst. Bei klassischen RV gibt's das in dieser Form nicht mehr.
Zur nachgelagerten Besteuerung: Das klingt schlimmer als es ist. Du sparst Steuern während der Erwerbstätigkeit, zahlst sie aber in der Rente. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn du im Alter ein niedrigeres Einkommen hast und damit in einer niedrigeren Steuerstufe landest. Nach 12 Jahren Familienzeit könntest du aktuell ja auch von besseren Verdienstmöglichkeiten profitieren – das macht den Steuervorteil beim Depot jetzt größer.