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Sequence-of-Returns-Risiko: Was bedeutet das für meine Rente?

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Nadine K.
Beiträge: 40
Themenstarter
(@nadine_1985)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#80]

Hallo zusammen,

I bin gerade wieder ins Berufsleben gestartet und möchte jetzt endlich systematisch für meine Altersvorsorge ansparen – mit zwei Kindern und den neuen Förderungen ab 2027 könnte das wirklich der Durchbruch sein.

Bei meinen Recherchen bin ich immer wieder auf den Begriff "Sequence-of-Returns-Risiko" gestoßen, und ehrlich gesagt verstehe ich nicht so richtig, was das konkret mit meiner späteren Rente zu tun hat. Es geht wohl darum, WANN die Gewinne und Verluste anfallen – aber wieso ist das wichtiger als die durchschnittliche Rendite?

Mich macht das nervös: Wenn ich jetzt 30+ Jahre aufbaue und dann kurz vor der Rente ein Crash kommt, verliere ich ja real viel mehr als wenn der Crash früher passiert ist. Kann ich das beim Aufbau des Altersvorsorgedepots irgendwie strategisch berücksichtigen, oder ist das einfach Pech, das ich akzeptieren muss?

Wie geht ihr damit um? Und ändert sich das mit der neuen ETF-Rente ab 2027 – kann ich da besser steuern, wann welche Kursverluste entstehen?


1 Antwort
Heinrich_1952
Beiträge: 49
(@heinrich_1952)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Das ist tatsächlich ein wichtiger Punkt. Ich sehe das ganz konkret bei den Effektivkosten: Je niedriger die laufenden Gebühren deines Depots sind, desto besser kannst du einen Crash psychologisch verkraften – weil du nicht auch noch Kosten zahlen musst, während die Kurse fallen. Bei der neuen Förderstruktur mit der beitragsproportionalen Zulage ist das besonders relevant. Der Berufseinsteigerbonus für junge Sparer wie dich federt frühe Verluste gut ab, aber später im Aufbau wird es kritischer.


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