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Rebalancing-Rhythmus: Feste Quartale oder flexibel nach Quote?

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Horst N.
Beiträge: 0
Themenstarter
(@horst_1961)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#162]

Hallo zusammen,

ich bin jetzt dabei, meine Strategie für das neue Altersvorsorgedepot 2027 konkret durchzudenken. Meine Grundidee ist klar: 60% breit gestreute ETFs (global), 40% sichere Anteile über Tagesgeld und ggf. Anleihen-ETFs.

Aber beim Rebalancing bin ich unsicher geworden. Im Oktober merke ich ja, wie schnell sich Gewichtungen verschieben – gerade wenn man über Jahre mit regelmäßigen Sparraten arbeitet. Meine Frage:

**Macht es Sinn, streng quartalsweise (März, Juni, September, Dezember) zu rebalancen? Oder sollte ich lieber Schwellenwerte setzen – z.B. wenn die Aktienquote unter 55% oder über 65% rutscht?**

Ich möchte nicht ständig herumfummeln, aber auch keine größeren Drift-Positionen zulassen, die mein Risikoprofil verfälschen. Für meine letzten Berufsjahre bis 67 finde ich es wichtig, eine klare, wartbare Regel zu haben.

Wie geht ihr das an? Habt ihr Erfahrungen mit Automatisierung oder macht ihr das manuell?

Danke für Input!
Horst


1 Antwort
Marcus W.
Beiträge: 10
(@depottracker23)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Frage, Horst! Ich persönlich bin team Schwellenwert. Der Grund: starre Termine wie Quartal können dir in volatilen Phasen Geld kosten – du rebalancest, obwohl grad nix nötig ist, und zahlst Spread und evtl. Gebühren ohne echten Nutzen.

Ich tracke meine Quoten mit nem simplen Spreadsheet (gibt auch Apps, bin ja im Development-Space unterwegs). Schwellenwerte würde ich bei dir auf ±5% setzen – also deine 60/40 triggert Rebalancing bei 55% oder 65% Aktien. Funktioniert elegant, und du brauchst nur dann aktiv zu werden, wenn's wirklich Sinn macht.

Bei Sparplananpassungen (Erhöhung der monatlichen Rate?) kannst du die dann gezielt nutzen, um Gewichte sanft nachzujustieren – spart Transaktionskosten. Das ist mein Ansatz zumindest seit meinen Recherchen zu den Förder- und Abrechnungsszenarien für 2027.


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