Hi zusammen, ich bin schon seit 8 Jahren mit ETF-Sparplänen unterwegs und plane jetzt, das neue Gefördertes Altersvorsorgedepot 2027 als zusätzliche Vermögensschicht zu nutzen. Bisher habe ich mein bestehendes Depot komplett manuell gepflegt – Rebalancing etwa 2x pro Jahr, wenn die Asset-Allocation um 5-10% abweicht.
Jetzt die Frage: Macht es Sinn, sich für das neue Depot bereits 2026 schon mit einer guten Tracking-App vertraut zu machen und dort automatische Rebalancing-Erinnerungen einzurichten? Ich bin etwas unsicher, ob so eine Automation bei der Förderung Probleme verursachen kann – also ob die App beispielsweise Zulagen überschreibt oder ob ich manuell nachkorrigieren muss.
Welche Apps habt ihr denn im Blick für 2027, die sowohl Erinnerungen als auch korrekte Fördererfassung hinbekommen? Und wie stellt ihr sicher, dass die automatischen Benachrichtigungen euch nicht ständig nerven, aber auch keine Rebalancing-Fenster verpassen?
Gute Überlegung. Ich beschäftige mich als Angestellter im Finanzsektor auch gerade intensiv damit, wie die Förderlogik in Apps abgebildet werden muss. Mein aktueller Eindruck: Die meisten Apps werden erst gegen Ende 2026 richtig produktionsreif sein. Mein Tipp wäre, schon jetzt eine Beta-Version zu testen, um zu verstehen, wie Zulagen und Rebalancing zusammenspielen. Die kritische Frage ist nämlich – und da bin ich noch nicht ganz sicher – ob Rebalancing-Transaktionen die Anrechnung der Grundzulage beeinflussen. Da würde ich beim Broker direkt nachfragen, bevor ich automatische Benachrichtigungen nutze.