Hallo zusammen,
als Selbstständiger bin ich gerade dabei, meine Altersvorsorge komplett neu aufzubauen und interessiere mich natürlich für das neue Altersvorsorgedepot ab 2027. Das Problem: Ich bin beruflich IT-Berater und kenne die Sicherheitsrisiken von Apps nur zu gut – vielleicht bin ich da auch etwas paranoid geworden nach 15 Jahren in Festanstellung, wo alles zentral gemanagt wurde.
Jetzt zu meiner Frage: Wenn ich eine Depot-Tracking-App nutze, um mein AVD 2027 zu überwachen – welche Daten landen eigentlich wo? Musste die App auf Sicherheitsstandards überprüft sein, bevor sie ab 2027 für das geförderte Depot zugelassen wird? Oder muss ich da selbst recherchieren?
Mich nervt besonders die Vorstellung, dass meine Kontostände, Transaktionen und Renditedaten auf irgendwelchen Cloud-Servern im In- oder Ausland rumliegen. Gibt's Apps, die tatsächlich lokal speichern? Oder ist das unrealistisch für so ein komplexes Produkt?
Wie handhabt ihr das – nutzt ihr lieber Web-Portale der Banken direkt oder traut ihr spezialisierten Apps?
MfG,
Thomas
Gute Frage, Thomas. Die steuerlichen Aspekte hängen natürlich auch davon ab, wie transparent die App deine Förderanteile trackt. Bei der nachgelagerten Besteuerung im AVD 2027 wird ja relevant, wie sauber die Daten dokumentiert sind – wenn die App da fehleranfällig ist, wird's beim Finanzamt eng. Deshalb würde ich eher zu etablierten Lösungen der Banken selbst raten, die haben ne andere Compliance-Last als kleine Fintech-Tools. Zur reinen Datensicherheit: Lokale Speicherung ist schön, aber unrealistisch wenn mehrere Broker beteiligt sind. Besser ist verschlüsselte Übertragung + transparente Datenschutzrichtlinie prüfen.