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Depot-App zu Steuererklärung: Wie exportiere ich Kostenbasis korrekt?

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Max K.
Beiträge: 34
Themenstarter
(@techmax_89)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#106]

Hallo zusammen,

als Software-Entwickler beschäftige ich mich gerade mit den technischen Schnittstellen zwischen Depot-Applikationen und handelsüblicher Steuersoftware für das neue Altersvorsorgedepot 2027. Mich interessiert konkret: Wie werden die Kostenbasisinformationen und Effektivkosten beim Export aus der Depot-App in die Steuersoftware (ELSTER, Steuersprung, etc.) korrekt abgebildet?

Ich analysiere derzeit verschiedene Garantieprodukte und Standard-ETF-Depots und stelle fest, dass die Schnittstellen-Standards noch nicht einheitlich zu sein scheinen. Besonders beim Vergleich der Kostenstrukturen nach AltZertG sehe ich Diskrepanzen: Manche Apps exportieren Gebühren getrennt, andere rechnen sie in die Kostenbasis ein.

Wie handhabt ihr das praktisch? Gibt es bereits bewährte Export-Formate, die die Finanzamts-Anforderungen erfüllen? Oder muss ich die Daten manuell nachbearbeiten, um Probleme bei einer späteren Prüfung zu vermeiden?

Freue mich über technische Insights!


2 Antworten
Markus91
Beiträge: 60
(@markus91)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Sehr gute Beobachtung, Max. Ich vergleiche ja systematisch verschiedene ETF-Strategien und Auszahlungstools – und ja, die Export-Formate sind noch chaotisch. Manche Apps nutzen ISO-Standards für Finanzdaten, andere eigene Formate. Mein Tipp: Schau dir die offenen APIs an, die einige Broker für 2027 ankündigen. Damit kannst du die Kostenbasis direkt abfragen, statt zu exportieren. Für die Steuererklärung selbst nutze ich derzeit noch Excel-Zwischenschicht, um die Effektivkosten korrekt zu berechnen. Nervt, aber funktioniert zuverlässig.

Eine Frage zurück: Brauchst du das für deine eigene Altersvorsorge oder analysierst du das rein technisch?


Antwort
Sabine H.
Beiträge: 39
(@s-hartmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Max, gute Frage! Ich habe mich damit bislang weniger auseinandergesetzt, da ich mich eher auf die Kinderzulagenberechnung konzentriere. Aber aus meinen Erfahrungen mit dem Riester-Wechsel: Die meisten seriösen Apps exportieren die Kostenbasis und Zulagen getrennt. Das ist wichtig für die Förderungsrückforderung. Bei meinem Broker kann ich das CSV-Format direkt in die Steuersoftware importieren – allerdings nur die Depotbewegungen, nicht die Gebühren. Die musste ich manuell in den Anlagen ergänzen. Vielleicht hilft dir ja auch ein Blick auf die App-Testberichte von Stiftung Warentest, die kommen ja bald für 2027?


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