Hallo zusammen, ich bin gerade ins Berufsleben gestartet und überlege, ob ich ab Januar 2027 regelmäßig 200 Euro monatlich ins neue Altersvorsorgedepot einzahle. Klingt wenig, aber besser als nichts, dachte ich mir.
Jetzt bin ich aber skeptisch: Ich hab mir verschiedene Renditerechner angeschaut – manche zeigen mir nach 40 Jahren knapp 150k, andere 200k+. Die Unterschiede sind krass. Meine Frage ist ehrlich: Was von diesen Zahlen ist realistisch, und wo verstecken sich die Fallen?
Mich interessiert vor allem:
- Wie gehen die Rechner mit Kosten um? (TER, Verwaltungsgebühren, versteckte Abschlusskosten?)
- Wird die staatliche Förderung wirklich mitkalkuliert, oder ist die oft ein Rechenspiel?
- Welche Annahmen zur Rendite sind nicht zu optimistisch?
Ich will kein Marketing-Versprechen, sondern eine ehrliche Einschätzung: Mit 200€/Monat – was ist ein realistischer Vermögensaufbau ohne rosige Zahlen?
Rechner sind oft zu optimistisch – das ist einfach so.
Hey, ich bin auch gerade dabei, mein Depot zu planen. Ich nutze gerne die Rechner, um verschiedene Szenarien durchzuspielen – mit und ohne ETF-Beimischung. Das Ding ist: Am realistischsten wird es, wenn du selbst etwas im Kopf durchrechnest.
200€ × 12 Monate = 2.400€ pro Jahr. Nach 40 Jahren sind das ohne Rendite 96k. Mit nur 3,5% realistischer Rendite (nach Kosten) landest du eher bei 160-180k, nicht 200k+. Wenn du die Grundzulage kriegst und die mit reinrechnest, wird's natürlich besser.
Ich tracke mein Depot über die App und passe die Sparrate an, wenn das Gehalt steigt – das hilft mehr als jeder Rechner.