Hi zusammen, ich bin gerade dabei, die verschiedenen Anbieter für das neue Depot 2027 zu checken und mir ist aufgefallen, dass die TER-Unterschiede zwischen den ETFs teils erheblich sind. Der eine kostet 0,09%, der andere 0,45% – aber wie viel macht das am Ende wirklich aus?
Ich bin 26 und plane, ab Januar 2027 regelmäßig Geld einzuzahlen. Mit einem Sparplanrechner kann ich zwar das Endkapital berechnen, aber ich verstehe nicht so richtig, wie die TER da reingerechnet wird. Manche Rechner zeigen das als laufende Kostenquote, andere als jährliche Gebühr vom Vermögen – ist das das gleiche?
Habt ihr selbst schon ausgerechnet, wie viel Unterschied 0,3% TER über 40 Jahre macht? Und: Gibt es einen Rechner, bei dem ich mehrere ETFs parallel vergleichen kann, ohne die Kosteneffekte manuell abziehen zu müssen?
Gute Frage! Das ist wirklich ein Punkt, den viele unterschätzen. Die TER wird normalerweise täglich vom Vermögen abgezogen, also nicht einfach ein einmaliger Betrag – sie wirkt sich über die Jahre als Zinseszinseffekt aus.
Ein einfaches Beispiel: Bei 200€/Monat über 40 Jahre mit 4% Rendite macht eine Differenz von 0,36% TER (0,09% vs. 0,45%) am Ende locker 50.000€+ Unterschied aus. Manche Rechner berechnen das sauber mit, andere nur approximativ.
Mein Tipp: Nutze einen Rechner, der die Kostenquote als separate Eingabe erlaubt – dann kannst du von den erwarteten 4-5% einfach die TER abziehen und mit der Netto-Rendite rechnen. Oder schau dir die Excel-Modelle an, die einige Finanzblogger für das AVD 2027 bereits hochgeladen haben. Damit hast du volle Kontrolle.