Hallo zusammen,
ich bin 26, arbeite als Grafikdesignerin und beschäftige mich gerade intensiv mit dem neuen Altersvorsorgedepot 2027 als Riester-Nachfolger. Meine erste Frage: Wie sinnvoll ist es wirklich, einen Teil des Depots in Edelmetalle wie Gold oder Silber zu investieren?
Ich habe gelesen, dass Edelmetalle in Inflationsphasen oft als Wertspeicher fungieren – aber beim Altersvorsorgedepot bin ich mir unsicher, ob das konkret hilft. Besonders interessieren mich folgende Punkte:
1. Wie wirken sich Edelmetalle auf die beitragsproportionale Förderung aus? Gibt es da Limitierungen?
2. Wenn ich einen ETF-Mix mit Gold-Anteil nehme: Steigt dadurch mein Risiko oder eher meine Sicherheit?
3. Macht es mehr Sinn, direkt einen Edelmetall-ETF zu nutzen oder sollte ich das in einem Standarddepot kombinieren?
4. Wie funktioniert die Entnahmeplanung später, wenn ich Edelmetall-Positionen im Depot habe?
Ich möchte langfristig aufbauen, aber auch verstehen, worauf ich bei der Anlagenstrategie achten muss. Gerne auch Erfahrungen von euch!
Vorsicht: Viele Edelmetall-ETFs haben versteckte Kosten. Ein Gold-ETF mit 0,4% TER kostet dich über 40 Jahre echtes Geld – und ob das die Förderung kompensiert, ist fragwürdig. Wichtiger: Schau dir die konkreten AltZertG-Bedingungen für dein geplantes Depot-Produkt an. Manche Anbieter erlauben gar keine reinen Rohstoff-Positionen, andere haben Quoten-Limits. Das ist nicht transparent genug kommuniziert.
Hallo Lisa! Ich bin auch noch relativ neu hier und habe ähnliche Fragen zur Struktur. Von dem, was ich bisher gelesen habe: Edelmetalle sollten eher eine kleine Rolle spielen (5-10% max), sonst wird dein Depot zu illiquide für später. Die nachgelagerte Besteuerung gilt auch für Edelmetall-Gewinne – das ist wichtig für die Entnahmeplanung. Ich selbst setze eher auf Garantieprodukte plus breit streuende ETFs, da fühle ich mich sicherer.