Hallo zusammen, ich plane systematisch mein Altersvorsorgedepot ab Januar 2027 und möchte bei Immobilienfonds besonders genau hinschauen. Mich interessiert nicht nur die TER – sondern wie ich die echte Kostenlast verschiedener Fonds über mein Depot-Tracking im Blick behalte.
Bisher habe ich mir mehrere offene Fonds angesehen (deutsche und europäische Mix), und irgendwie addieren sich die Gebühren schneller, als die Prospekte suggerieren: Managementgebühren, Depotgebühren beim Anbieter, anteilige Transaktionskosten, Auszahlungsgebühren beim Verkauf nach Jahren – das wird schnell komplex.
Wie handhabt ihr das praktisch? Nutzt jemand spezielle Apps oder Tracking-Tools, um die Kosteneffizienz von Immobilienfonds-Positionen langfristig zu monitoren? Und wie berücksichtigt ihr die Förderung (ZfA) bei der Kalkulation – sinkt der echte Kostenanteil, wenn die Zuschüsse reinlaufen?
Interessiert mich brennend, wie das bei euch aussieht – vor allem, wer auch penibel zwischen Anbietern vergleicht.
Hallo Haralambos R.,
da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Ich beschäftige mich gerade intensiv mit den Fördervoraussetzungen für meine Frau, und genau diese Kostenfrage ist auch mir aufgestoßen.
Ehrlich gesagt: Die Zuschüsse (Grundzulage und Altersvorsorgebeitrag) helfen bei der Renditeberechnung, aber nicht wirklich bei den laufenden Kosten. Die Gebühren bleiben gleich, ob mit oder ohne Förderung. Das ist eher eine psychologische Sache – wenn der Staat mitfinanziert, schmerzt es weniger.
Was ich mache: Ich trage alle Positionen in eine einfache Tabelle ein und rechne die JMD zusammen. Mehr brauchts nicht, find ich. Spezial-Apps sind mir zu teuer und ohnehin oft nicht auf AVD zugeschnitten.
Bei den Immobilienfonds würde ich ehrlich sagen – schau auf die TER plus realistische Transaktionskosten beim Einstieg. Bei offenen Fonds sollte man mit 1,5–2,5% Gesamtkostenquote rechnen. Alles andere wird zu kompliziert für langfristige Positionen.
Viel Erfolg beim Vergleich!