Hallo zusammen,
ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit dem AVD 2027 und habe bislang hauptsächlich auf die beitragsproportionale Förderung mit ETF-Renten gesetzt. Jetzt frage ich mich aber, ob ich einen Teil meiner Förderquote nicht doch in Immobilienanlage umlenken sollte – nicht als klassische Wohnimmobilie, sondern eher strukturiert über Fonds oder REITs.
Meine konkrete Frage: Wenn ich beispielsweise 5–10% meines AVD-Depots in Immobilien-Exposure aufbauen möchte – macht es Sinn, das über spezialisierte Immobilienfonds zu tun, oder sollte ich lieber auf breit gestreute REIT-ETFs setzen? Und vor allem: Wie wirkt sich die Fondsstruktur auf die Berechnung meiner beitragsproportionalen Förderung aus?
Mich interessiert auch, ob es dort versteckte Kosten gibt, die die ETF-Renten-Strategie untergraben würden. Bin dankbar für eure Erfahrungen!
Markus, interessante Frage. Ich verfolge die Fördervoraussetzungen ja auch genau – und da würde ich eher zu REIT-ETFs raten als zu klassischen Immobilienfonds. Der Grund: Bei REITs kennst du die TER transparent, und viele ausschüttende REIT-ETFs erfüllen die Anforderungen für die beitragsproportionale Förderung ohne Komplikationen. Bei geschlossenen Immobilienfonds oder offenen Fonds mit langen Bindungen habe ich eher Bedenken, wie das die Liquidität in der Auszahlungsphase beeinflusst. Aber das ist natürlich abhängig von deiner persönlichen Situation.