REITs im Altersvors...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

REITs im Altersvorsorgedepot: Chancen und Risiken

2 Beiträge
2 Benutzer
27 Reactions
46 Ansichten
Tanja N.
Beiträge: 0
Themenstarter
(@tanja_1996)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#387]

Hallo zusammen,

ich plane, ab Januar 2027 das neue Altersvorsorgedepot zu nutzen und möchte die staatliche Förderung optimal mitnehmen. Dabei interessiere ich mich besonders für REITs (Real Estate Investment Trusts) als Baustein. Meine Frage: Wie sinnvoll ist es, REITs ins AVD zu integrieren, wenn ich ohnehin klassische Vorsorgeprodukte wie Versicherungsprodukte und ETFs kombinieren möchte?

Ich habe gelesen, dass REITs gute Dividendenrenditen bieten und als Immobilienzugang ohne direkten Kaufaufwand funktionieren. Andererseits sind sie börsennotiert und damit volatiler als echte Immobilien. Für die Altersvorsorge suche ich eher Stabilität.

Meine konkrete Sorge: Lohnt sich der REIT-Anteil überhaupt, wenn die Volatilität meine Förderquoten beeinträchtigt oder wenn ich am Ende mehr Verwaltungsaufwand habe? Und wie berücksichtige ich REITs bei der Steueroptimierung zwischen Grundzulage und Steuerabzug?

Freue mich über eure Einschätzungen und Erfahrungen!

Viele Grüße,
Tanja


1 Antwort
Thomas B.
Beiträge: 18
(@t-bergmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hallo Tanja,

interessante Frage. Ich habe mich mit ähnlichen Überlegungen auch schon auseinandergesetzt – speziell zur optimalen Strukturierung des AVD 2027.

Zum Punkt Volatilität: REITs schwanken tatsächlich stärker als klassische Versicherungsprodukte, aber weniger als Einzelaktien. Das ist eher ein Feature als ein Bug, wenn du einen längeren Anlagehorizont hast. Die Förderung selbst wird durch die Volatilität nicht direkt beeinträchtigt – entscheidend ist die Gesamteinzahlung und später die Auszahlungsphase.

Stärker würde ich auf die Steuerseite achten: REITs schütten regelmäßig Dividenden aus, die im Depot später bei der nachgelagerten Besteuerung relevant werden. Das ist nicht schlecht, aber du solltest das bei deiner Gesamtplanung kalkulieren – ähnlich wie ich es in meinem früheren Thread zur Grundzulage versus Steuerabzug diskutiert habe.

Mein Tipp: REITs können sinnvoll sein (vielleicht 10–15% der Immobilienquote), aber eher als Ergänzung zu klassischen Fonds und Versicherungsprodukten. Nicht als Hauptsäule.

Viele Grüße,
Thomas


Antwort
Teilen: