Hallo zusammen,
ich beschäftige mich seit längerem mit der Frage, wie ich meine Familie langfristig absichere – nicht nur für meine eigene Rente, sondern auch für die Kinder. Mit dem neuen Altersvorsorgedepot ab 2027 und den Kinderzulagen sehe ich da echte Chancen.
Meine konkrete Frage: Wie würdet ihr Immobilien im Depot gegen Inflation nutzen? Mir geht es nicht um Spekulationen, sondern um echten Kaufkraftschutz. Ich sehe grundsätzlich drei Wege: breite Immobilien-ETFs (REIT-basiert), klassische Immobilienfonds oder – falls wirtschaftlich sinnvoll – irgendwann vielleicht direkte Immobilienanteile.
Das Problem: Immobilien gelten als Inflationsschutz, aber im Depot funktioniert das anders als beim Direktkauf einer Mietimmobilie. Kursrückgänge, Fondskosten, Liquidität – das macht den Vergleich kompliziert. Gerade als Vater dreier Kinder muss ich das durchdenken, bevor ich mit den Kinderzulagen starke Positionen aufbaue.
Wie seht ihr das? Welche Immobilien-Bausteine machen im Depot 2027 wirklich Sinn für Inflationsschutz, ohne dass man sich verzockt?
Marcus, guter Gedanke. Ich bin ähnlich in der Situation – noch im Beruf, will die Zeit noch nutzen. Zu deiner Frage: Ich persönlich traue den reinen Immobilien-ETFs für Inflationsschutz nicht so viel zu. Der Grund ist simpel: Sie partizipieren zwar an Wertsteigerungen, aber nicht an echten Mieteinnahmen wie eine Direktimmobilie. Kursrückgänge bei Zinsanstiegen treffen dich da hart, ohne dass Mietrendite das puffert.
Für das Depot 2027 würde ich eher eine Mischung fahren: Kleinere Quote Immobilien-ETFs für Diversifikation (vielleicht 10-15%), Rest auf breite Aktien-ETFs und Tagesgeld. Die Immobilien-Direktanlage – falls überhaupt – würde ich außerhalb des Depots angehen. Das Depot ist zu komplex dafür, finde ich.