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Immobilien-ETFs vs. reale Mietimmobilien: Welche schützt meine Enkel besser vor Inflation?

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Heinrich67
Beiträge: 60
Themenstarter
(@heinrich67)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#327]

Hallo zusammen,

ich bin jetzt seit einigen Jahren im Ruhestand und beschäftige mich intensiv mit dem neuen Altersvorsorgedepot 2027 – nicht nur für mich selbst, sondern vor allem mit Blick auf meine Enkel. Die Frühstart-Rente interessiert mich besonders, weil sie ihnen früher Kapital aufbauen könnte.

Meine Frage dreht sich um einen praktischen Punkt: Wenn ich für meine Enkel ab 2027 über das neue Depot sparen würde – wie schütze ich ihr Vermögen wirklich vor Inflation? Ich höre überall, dass Immobilien der klassische Inflationsschutz sind. Aber im neuen Depot gibt es ja eher Immobilien-ETFs und REITs, keine direkten Wohnungen.

Mich interessiert: Bietet ein breit gestreuter Immobilien-ETF im Geförderten Altersvorsorgedepot denselben Schutz wie eine echte Mietimmobilie? Oder gibt es da fundamentale Unterschiede bei der Inflationsabsicherung? Und wie berücksichtigt die ZfA bei der Förderabwicklung überhaupt die Inflation langfristig – oder ist das für die Bonusberechnung völlig irrelevant?

Freue mich auf eure Erfahrungen!


2 Antworten
Thorsten M.
Beiträge: 0
(@renditesparplan47)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Gute Frage, Heinrich67! Nach meiner Berufspause habe ich mich intensiv mit Inflationsdynamiken im Depot auseinandergespielt – der Unterschied ist tatsächlich real. Echte Mietimmobilien passen die Mieten an die Inflation an, das ist quasi automatisch. Bei Immobilien-ETFs partizipierst du zwar an Wertsteigerungen der Objekte, aber das läuft über Kursgewinne, nicht über laufende Anpassungen. Langfristig sollte ein solider REIT-ETF mit globaler Streuung aber ähnlich wirken. Für deine Enkel würde ich eher den ETF-Weg über das Depot fahren – einfacher zu handhaben, weniger Verwaltungsaufwand, und die Förderung läuft mit. Ein Mix aus Aktien-ETFs und Immobilien-ETFs dürfte langfristig gut gegen Inflation arbeiten.


Antwort
Marco W.
Beiträge: 17
(@marco_1995)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Das ist eine gute Unterscheidung, die nicht oft genug gestellt wird. Aus Steuersicht: Mieteinnahmen aus echten Immobilien unterliegen nachgelagerter Besteuerung wie alles im AVD, aber REITs im Depot sind deutlich weniger komplex. Was Inflation angeht – echte Immobilien haben den Renditevorteil durch Fremdkapitalverstärkung, REITs nicht direkt. Für die Förderberechnung bei der ZfA spielt Inflation eigentlich nur indirekt eine Rolle, nämlich wenn deine Depotentwicklung die Zulagenbasis beeinflusst. Mein Rat: Im AVD 2027 eher ETF-Lösung, weil transparenter und förderoptimiert. Die Inflation lässt sich über ein breites Portfolio ohnehin besser abfedern als über eine einzelne Asset-Klasse.


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