Moin zusammen, ich bin gerade dabei, meine Depot-Strategie für 2027 zu skizzieren und komme beim Thema Immobilienquote nicht weiter. Das Problem: Ich finde überall unterschiedliche Empfehlungen – manche sagen 10-15%, andere meinen 20-25% sind optimal. Aber wie trackt man das eigentlich sauber, wenn man ein diversifiziertes Portfolio mit ETFs, einzelnen Immobilien-Positionen und vielleicht auch Fonds-Anteilen hat?
Ich bin Entwickler und baue mir gerade ein Tracking-Tool, das meine Zulagen-Ausschöpfung visualisiert – aber bei Immobilien bin ich unsicher: Soll ich nach Marktwert oder nach Kaufwert rechnen? Wie gehe ich mit Fonds-Volatilität um, die ja die Quote ständig verschiebt? Und hat das Auswirkungen auf die ZfA-Förderberechnung durch die BaFin, wenn sich mein Immobilien-Anteil unbeabsichtigt auf 30% hocharbeitet?
Interessieren mich auch, wie ihr das technisch bei euren Sparplänen löst – rebalancing automatisch oder manuell? Freue mich auf praktische Erfahrungen!
Hilfreiche Frage! Ich bin noch relativ am Anfang mit dem ganzen Depot-Thema, aber bei mir kam die Kinderzulage ins Spiel und da hat mir die einfache Struktur geholfen – statt einzelner Immobilien-Positionen nur 2-3 breitgestreute Fonds. So bleibe ich unter der Komplexität und die Quote regelt sich von selbst. Ob das auch für Sparpläne empfohlen ist, müsste ich nochmal recherchieren...
Gute Frage, Marcus! Aus meiner Erfahrung mit ETF-Depots würde ich sagen: die Quote ist weniger kritisch als die Gesamtrendite und Kosteneffizienz. Immobilien-ETFs haben meist Quoten zwischen 0,15-0,40%, was völlig im Rahmen bleibt. Mein Ansatz: ich tracke nach Marktwert und rebalance halbjährlich manuell, um nicht ständig gegen Gebühren zu kämpfen. 15-20% Immobilien-Anteil mit globalem Exposure ist für die meisten Szenarien ausreichend, um von Diversifikation zu profitieren, ohne sich zu verzetteln.
Interessant, dass du technisch vorgehen möchtest. Ich hab mir den ganzen AltZertG durchgelesen und die relevante Stelle ist § 5: zertifizierte Produkte müssen Transparenzanforderungen erfüllen, aber die Quote selbst ist NICHT gesetzlich begrenzt. Deine 30% Immobilien sind nicht illegal – ändern nur deine Förderausschöpfung. Das sollte dein Tool separat tracken.