Hallo zusammen, ich bin Max und gerade 26 geworden – perfekt für den Start mit dem neuen AVD 2027. Ich habe gelesen, dass Berufseinsteiger bis 30 einen extra Bonus bekommen und die Frühstart-Rente besonders attraktiv sein soll.
Meine Frage: Falls ich einen Teil meines Depots in Immobilien-ETFs anlegen möchte – macht das mit dem Bonus Sinn? Ich bin aktuell beruflich am Anfang und könnte monatlich ca. 200-300€ sparen. Sollte ich eher in breite globale Immobilien-ETFs gehen oder mich auf Deutschland konzentrieren? Ich habe Angst, dass deutsche Immobilien längerfristig zu teuer werden und die Renditen zu niedrig ausfallen.
Wie würde sich das auf meine Förderung auswirken? Gibt es da Unterschiede zwischen globalen und deutschen Produkten? Vielleicht habt ihr auch Erfahrungen gemacht, wie viel Immobilien-Anteil im Standarddepot überhaupt sinnvoll ist für jemanden, der noch 40+ Jahre bis zur Rente hat.
Danke schon mal!
Hallo Max, interessante Frage! Nach meiner Familienzeit beschäftige ich mich gerade auch intensiv mit der Portfolio-Aufstellung für 2027. Der Bonus für deine Generation ist wirklich attraktiv – ich würde das auf jeden Fall nutzen.
Zur Diversifikation: Ich tendiere eher zu globalen Immobilien-ETFs. Deutschland ist übergewichtet und die Zinsen machen lokale Mietrenditen gerade nicht besonders spannend. Mit Global-REITs bekommst du auch Zugang zu besseren Märkten (USA, Asien, UK). Das ist gerade für einen langen Anlagehorizont wie deinen sinnvoller.
Die Förderung hängt nicht vom Produkt ab, sondern davon, dass es förderfähig ist – also liquide börsengehandelte Instrumente im Standarddepot. REITs und Immobilien-ETFs zählen dazu. Mein Tipp: Starte mit ca. 15-25% Immobilien-Quote, Rest global diversifiziert. Das bringt dir Inflationsschutz ohne zu viel Konzentration. Mehr dazu auch in meinem früheren Thread zur ETF-Basis – vielleicht hilft das noch.