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Gold-ETF vs. physisches Gold im Depot

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Thomas B.
Beiträge: 24
Themenstarter
(@thomasb)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#403]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit Jahren mit den echten Effektivkosten verschiedener Vorsorgeprodukte und möchte das Thema Edelmetalle jetzt auch für mein Altersvorsorgedepot 2027 gründlich durchleuchten.

Meine Frage: Wenn ich Gold als Inflationsschutz im Depot haben möchte – sollte ich eher zu einem Gold-ETF greifen oder macht physisches Gold (Münzen/Barren) im Depot mehr Sinn? Ich kenne die klassischen Argumente (Lagerung, Versicherung bei physisch vs. Tracking Error und TER bei ETFs), aber im Kontext des geförderten Altersvorsorgedepots möchte ich wissen:

1. Werden beide Formen gleich gefördert, oder gibt es Unterschiede bei der Grundzulage?
2. Wie wirken sich die Verwaltungskosten bei Gold-ETFs wirklich auf meine Förderrendite aus – lohnt sich das noch bei einer schlanken Kostenstruktur?
3. Habt ihr konkrete Erfahrungswerte, wie stark die Tracking Errors bei verschiedenen Gold-ETFs ausfallen?

Ich will nicht in die Kostenfalle tappen und würde mich freuen, wenn ihr eure Überlegungen dazu teilt.


1 Antwort
Jonas M.
Beiträge: 7
(@jonas-meyer)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hi Thomas, danke für die detaillierte Frage. Ich bin gerade dabei, mich damit auseinanderzusetzen, wie verschiedene Anbieter ihre Gold-Produkte positionieren. Aus dem, was ich bisher gelesen habe, scheint bei Gold-ETFs die Förderung genauso zu laufen wie bei anderen ETFs – die Grundzulage kümmert sich nicht um die Assetklasse. Was mich aber interessiert: Hast du schon konkrete Angebote von deinen potenziellen Depot-Anbietern angeschaut, wie die Gold-ETFs dort gebündelt sind? Ich vermute, da gibt's große Unterschiede in den TER-Quoten. Physisches Gold müsste ich dann ja extra verwahren – das klingt nach zusätzlichem Aufwand und Kosten. Habe vorher in diesem Thread gepostet: Robo-Advisor oder selbst ETFs auswählen – Was passt für Anfänger 2027? – meine Schlussfolgerung war: Für Anfänger wie mich scheint der Fokus auf breite, kostengünstige ETFs sinnvoller zu sein.


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