Hallo zusammen,
ich beschäftige mich seit Jahren mit den echten Effektivkosten verschiedener Vorsorgeprodukte und möchte das Thema Edelmetalle jetzt auch für mein Altersvorsorgedepot 2027 gründlich durchleuchten.
Meine Frage: Wenn ich Gold als Inflationsschutz im Depot haben möchte – sollte ich eher zu einem Gold-ETF greifen oder macht physisches Gold (Münzen/Barren) im Depot mehr Sinn? Ich kenne die klassischen Argumente (Lagerung, Versicherung bei physisch vs. Tracking Error und TER bei ETFs), aber im Kontext des geförderten Altersvorsorgedepots möchte ich wissen:
1. Werden beide Formen gleich gefördert, oder gibt es Unterschiede bei der Grundzulage?
2. Wie wirken sich die Verwaltungskosten bei Gold-ETFs wirklich auf meine Förderrendite aus – lohnt sich das noch bei einer schlanken Kostenstruktur?
3. Habt ihr konkrete Erfahrungswerte, wie stark die Tracking Errors bei verschiedenen Gold-ETFs ausfallen?
Ich will nicht in die Kostenfalle tappen und würde mich freuen, wenn ihr eure Überlegungen dazu teilt.
Hi Thomas, danke für die detaillierte Frage. Ich bin gerade dabei, mich damit auseinanderzusetzen, wie verschiedene Anbieter ihre Gold-Produkte positionieren. Aus dem, was ich bisher gelesen habe, scheint bei Gold-ETFs die Förderung genauso zu laufen wie bei anderen ETFs – die Grundzulage kümmert sich nicht um die Assetklasse. Was mich aber interessiert: Hast du schon konkrete Angebote von deinen potenziellen Depot-Anbietern angeschaut, wie die Gold-ETFs dort gebündelt sind? Ich vermute, da gibt's große Unterschiede in den TER-Quoten. Physisches Gold müsste ich dann ja extra verwahren – das klingt nach zusätzlichem Aufwand und Kosten. Habe vorher in diesem Thread gepostet: Robo-Advisor oder selbst ETFs auswählen – Was passt für Anfänger 2027? – meine Schlussfolgerung war: Für Anfänger wie mich scheint der Fokus auf breite, kostengünstige ETFs sinnvoller zu sein.