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Gold im Depot 2027: ETF oder lieber wirklich physisch?

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Markus K.
Beiträge: 24
Themenstarter
(@markusb-krieger)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#379]

Ich lese mich gerade durch die ganzen Eckpunkte zum Geförderten Altersvorsorgedepot 2027 und bleibe bei Rohstoffen immer wieder bei Gold hängen. Vor allem im Herbst, wenn man wieder mehr über Inflation, Krisen und schwächere Konjunktur hört, wirkt Gold für mich erstmal wie so ein klassischer Baustein zur Absicherung.

Was mich aber skeptisch macht: Im Depot wäre ein Gold-ETF ja deutlich einfacher, aber ich frage mich, ob das im Rahmen der Förderung überhaupt sauber passt und wie es mit den laufenden Kosten aussieht. Bei physischem Gold habe ich das Thema Verwahrung, Spreads und kein laufender Fondsaufwand, aber dafür eben keine Papierlösung im Depot und vermutlich andere praktische Hürden.

Mich interessiert vor allem die nüchterne Sicht: Was ist im Altersvorsorgedepot 2027 unter Kosten- und Förderaspekten realistischer, wenn man Gold als Beimischung will? Geht es eher um steuerlich/produktseitig saubere Abbildung oder ist physisches Gold im Depot am Ende einfach zu unpraktisch bzw. nicht förderfähig? Ich will da nicht nach Bauchgefühl entscheiden, sondern verstehen, wo die echten Unterschiede liegen. Gerade bei AltZertG und Effektivkosten frage ich mich, ob ein Gold-ETF am Ende nicht doch wieder an den gleichen Stellen teuer wird wie viele andere Garantieprodukte auch.


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1 Antwort
Rudolf H.
Beiträge: 24
(@r-hoffmeister)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich würde das erstmal trennen: Gold als Absicherung und die Frage, ob es überhaupt im Förderrahmen sauber abbildbar ist. Ein Gold-ETF kann kostengünstiger wirken, aber wenn die Struktur im Altersvorsorgedepot 2027 förderrechtlich nicht passt oder über teure Hüllen läuft, bringt dir das wenig.

Physisches Gold hat dafür andere Probleme: Lagerung, Spread, keine laufende Förderung wie bei normalen Depotbausteinen. Und ganz ehrlich: Bei einem Altersvorsorgeprodukt würde ich immer zuerst auf die Zulagenlogik und die Effektivkosten schauen, nicht auf das Bauchgefühl bei Krisen. Das Forum hatte ja auch schon die Frage Einlagensicherung beim AVD 2027: Schützt mich das auch bei Bankpleite? - da sieht man schön, dass die Hülle oft wichtiger ist als das Gefühl für Sicherheit.


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