Hallo zusammen,
ich beschäftige mich seit Jahren intensiv mit den Effektivkosten verschiedener Vorsorgeprodukte und merke, dass ich beim Aufbau meines Altersvorsorgedepots 2027 nicht nur auf die reinen ETF-Gebühren schauen sollte. Gerade im August sehe ich, wie geopolitische Spannungen die Rohstoffpreise bewegen – Öl zittert wegen Nahost-Sorgen, Gold steigt, Agrarpreise volatil.
Meine Frage: Wie kalkuliert ihr solche kurzfristigen Rohstoff-Schwankungen in eure langfristige Depotplanung ein? Lohnt sich es überhaupt, Rohstoffe ins neue Depot zu nehmen, wenn man weiß, dass geopolitische Events die Kurse durcheinander wirbeln? Und noch wichtiger – wie sehr drückt die Volatilität die echte Förderrendite, wenn man die Zulagenquote optimal ausschöpfen will?
Ich finde, das wird oft übersehen: Billige ETF-Gebühren bringen nichts, wenn die Kursbewegungen die Förderrendite wieder aufzehren. Hat jemand Erfahrungen gesammelt, wie stabil Rohstoff-Positionen über mehrere Jahre hinweg in solch unsicheren Zeiten wirklich laufen?