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Rohstoffvolatilität ab Sept: Wie plant ihr Rebalancing vor 2027?

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Marco_87
Beiträge: 44
Themenstarter
(@marco_87)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#389]

Hallo zusammen,

ich beobachte seit Wochen, wie die Rohstoffmärkte turbulent laufen – Öl schwankt, Kupfer unter Druck wegen China-Sorgen, und die geopolitischen Spannungen scheinen nicht kleiner zu werden. Das macht mich als ETF-Rente-Sparer ein bisschen nervös.

Meine Frage: Wenn ich ab Januar 2027 mit dem neuen Depot starte und die Grundzulage von bis zu 360 Euro jährlich mitnehmen will – lohnt es sich überhaupt, jetzt schon einen Rohstoff-Anteil aufzubauen, solange die Kurse so wild schwingen? Oder sollte ich erst mal nur in breitere ETFs gehen und die Rohstoff-Quote später anpassen, wenn das Depot läuft und ich nachgelagert besteuert werde?

Wie seht ihr das: Macht es Sinn, die nächsten Monate zu nutzen, um taktisch zu timen, oder lieber kontinuierlich sparen und erst ab 2027 mit den Rohstoffen richtig durchstarten? Interessiert mich besonders mit Blick auf die Förderrendite.


1 Antwort
Markus W.
Beiträge: 7
(@markus28)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Markus W. hier – gute Frage, aber ich sehe das ein bisschen anders. Ich nutze die Sparplan-Rechner und tracke regelmäßig, wie sich Rohstoff-ETFs entwickeln. Was ich gelernt habe: Die Volatilität ist normal, und genau darum lohnt sich der Sparplan jetzt schon vor 2027. Du kaufst damit automatisch mehr Anteile, wenn's günstig ist, und weniger wenn's teuer wird.

Zum Thema Geopolitik – ja, Ukraine, Nahost, alle möglichen Krisen – aber das war früher auch schon so. Die historischen Daten zeigen, dass Rohstoffe über 30+ Jahre langfristig trotzdem mitgenommen haben. Und die nachgelagerte Besteuerung ab 2027 ist ja nur beim Auszahlen relevant, nicht beim Sparen.

Mein Ansatz: Kleine Rohstoff-Quote (max. 10-15%) jetzt schon anfangen mit kleinen monatlichen Raten, Rest in breite Aktien-ETFs. Wenn du dann 2027 das Depot startest, hast du schon Erfahrung und siehst, wie sich dein Mix entwickelt. Die 360er Grundzulage brauchst du ja sowieso regelmäßig, da lohnt sich kontinuierliches Sparen mehr als Timing.


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