Moin zusammen, ich bin jetzt knapp 2 Jahre mit ETF-Sparplänen unterwegs und plane parallel mein Standarddepot für 2027 auf. Bisher bin ich eher breit gestreut mit World-ETFs, aber ich frage mich jetzt, ob REITs als Immobilien-Baustein nicht sinnvoller sind als reine Immobilien-ETFs.
Meine Überlegung: Mit REITs habe ich ja stärker auf die Ertragskraft von Immobilienunternehmen, nicht nur auf Preissteigerungen. Aber ich bin unsicher:
1. Förderfähigkeit: Gelten REITs und REIT-ETFs gleich? Gibt es da Unterschiede beim Berufseinsteigerbonus oder der beitragsproportionalen Förderung?
2. Volatilität: REITs schwanken deutlich stärker als ich gedacht habe. Macht das im Hinblick auf die ZfA-Förderberechnung Sinn, oder sollte ich lieber auf stabilere Immobilienfonds setzen?
3. Liquididät im Depot: Kann ich REIT-ETFs jederzeit für die Rente auflösen, oder gibt es dort auch Besonderheiten beim Auszahlungsplan ab 67?
Was sind eure praktischen Erfahrungen? Welche Gewichtung fahrt ihr?
REITs im AVD sind für mich ein klassisches Risiko-Rendite-Mismatch. Die TER ist zwar ok, aber die Volatilität seit 2022 zeigt: Das ist kein stabiler Baustein für eine langfristige Altersvorsorge. Vor allem wenn die Zinsumfeld sich wieder dreht.
Meine Frage: Wie will die ZfA das bewerten, wenn dein REIT-ETF im ersten Förder-Jahr um 15% fällt? Macht das den Bonus rückwirkend ungültig oder nicht? Hier habe ich das schon mal versucht zu klären. Bisher keine befriedigende Antwort.