Guten Tag zusammen,
ich bin seit kurzem Rentner und beschäftige mich jetzt intensiv mit dem neuen Altersvorsorgedepot ab 2027. Meine Frage richtet sich vor allem an die Effektivkosten von Garantieprodukten – mir ist bewusst, dass ich als älterer Sparer nicht mehr so lange bis zur Rente habe wie jüngere Leute.
Ich überlege, ob es für mich überhaupt noch Sinn macht, in Garantieprodukte zu gehen, oder ob ich lieber direkt in einfache Immobilien-ETFs investieren sollte. Die Frage ist: Welche echten Kosten fallen bei Garantieprodukten an? Ich habe gehört, dass die TER oft nur die halbe Wahrheit ist und es da noch versteckte Gebühren gibt.
Wie berechne ich die Effektivkosten wirklich? Und gibt es da einen großen Unterschied zwischen Garantieprodukten und einem breit gestreuten Immobilien-ETF-Mix? Meine Risikobereitschaft ist eher moderat – aber ich möchte auch nicht zu viel zahlen für Sicherheit, die ich vielleicht gar nicht brauche.
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Werner, gute Frage – das habe ich mir bei meinem Tracking-Projekt auch gefragt. Bei Garantieprodukten zahlst du typisch 0,8–1,5% TER, aber dazu kommen oft noch Verwaltungsgebühren und implizite Kosten durch die Garantie-Struktur selbst. Mit einem Immobilien-ETF (0,2–0,4% TER) sparst du deutlich. Ich habe mir dafür ein automatisiertes Tracking-Tool gebaut – damit sehe ich monatlich, wie sich die Kostenersparnis auf mein Portfolio auswirkt. Für dein Alter würde ich ehrlich gesagt zu ETFs tendieren, die Kosten fressen sonst deine Rendite über 10–15 Jahre auf. Hast du schon einen Broker ausgewählt für 2027?