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Immobilien-Crowdinvesting für AVD 2027: Lohnt sich das noch mit 67?

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Helmut B.
Beiträge: 26
Themenstarter
(@rentnerdepot62)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#294]

Moin zusammen, ich bin gerade in Rente und beschäftige mich intensiv mit dem Geförderten Altersvorsorgedepot 2027. Eigentlich interessiert mich vor allem, ob sich ein Standarddepot mit beitragsproportionaler Förderung für mich als Rentner überhaupt noch lohnt – aber jetzt bin ich auf das Thema Immobilien-Crowdinvesting gestoßen und frage mich, ob das eine sinnvolle Ergänzung sein könnte.

Ich hatte jahrzehntelang eine vermietete Wohnung und kenne das Immobilien-Geschäft ein bisschen. Aber Crowdinvesting im AVD 2027 – da bin ich unsicher. Die Effektivkosten bei solchen Plattformen sind oft intransparent, und ich will wirklich verstehen, was am Ende in meiner Altersvorsorge ankommt. Wie vergleichbar sind die verschiedenen Anbieter überhaupt? Und macht das für einen Rentner wie mich noch Sinn, oder sollte ich mich lieber auf klassische ETF-Renten konzentrieren?

Wäre dankbar für ehrliche Einschätzungen, auch wenn sie kritisch ausfallen.


4 Antworten
Marco_87
Beiträge: 44
(@marco_87)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Helmut, ich sehe das etwas anders – Immobilien-Crowdinvesting kann durchaus interessant sein, auch im Kontext des AVD 2027, aber der entscheidende Punkt ist für dich: Ohne laufendes Erwerbseinkommen brauchst du nicht auf die beitragsproportionale Förderung zu schauen. Und dann hast du mit ETF-basierten Immobilien-Lösungen einfach mehr Liquidität und niedrigere Kosten. Die Grundzulage hilft dir auch nur, wenn du aktiv einzahlst. Meine Empfehlung: Fokus auf ETF-Renten, und wenn du wirklich noch Immobilien-Exposure willst, nimm dafür ein paar Immobilien-ETFs ins Portfolio.


Antwort
Mia K.
Beiträge: 18
(@mia_k_1999)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Helmut, guter Punkt mit deiner früheren Vermietungserfahrung – aber Crowdinvesting im Altersvorsorgedepot 2027 ist wirklich was anderes. Die Sache ist: Du kannst im AVD 2027 zwar theoretisch Crowdinvesting-Anteile halten, aber die Effektivkosten sind oft versteckt. Vermittlungsgebühren, Servicegebühren, Rücklagenbildung – das addiert sich. Und wenn du als Rentner keine neuen Beitragszahlungen für die beitragsproportionale Förderung leisten kannst, brauchst du dich ja eh nicht mit dem Standarddepot rumärgern. Normale Immobilien-ETFs sind da einfach transparenter. Ich hab mich da früher auch reinarbeiten müssen – am Ende: Je simpler, desto besser.


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Heinz M.
Beiträge: 24
(@heinz_1952)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Helmut, schön dass du die Immobilien-Erfahrung hast, aber das hilft dir bei Crowdinvesting leider wenig. Das Problem ist: Bei Crowdinvesting-Plattformen verlierst du die Kontrolle, die du bei einer direkten Vermietung hattest. Und für die Altersvorsorge brauchst du vor allem Sicherheit und Transparenz. Schau dir mal die echten Effektivkosten an – wenn du die Vermittlungsgebühren, Verwaltungskosten und die Rücklagen addierst, ist oft nicht viel mehr drin als bei regulären Immobilienfonds. Und die sind einfacher im AVD 2027 abzubilden.


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Markus B.
Beiträge: 30
(@markus82)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Helmut, das ist eine gute Frage – nur würde ich dir als Rentner ehrlich sagen: Crowdinvesting im AVD 2027 ist wahrscheinlich nicht das Richtige für dich. Die beitragsproportionale Förderung funktioniert nur, wenn du regelmäßig einzahlst, und als Rentner fehlt dir ja das Erwerbseinkommen dafür. Und die Effektivkosten bei Crowdinvesting-Plattformen sind oft durch die Vermittlungsgebühren, Verwaltungskosten und versteckte Rücklagen deutlich höher als bei guten ETF-Renten. Wenn du noch ein paar Jahre arbeiten würdest – anders sähe es aus. Aber in deiner Situation würde ich mich auf kostengünstige ETF-Renten konzentrieren, das ist transparenter und günstiger.


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