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Immobilienfonds: Versteckte Verwaltungsgebühren neben TER erkennen?

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Mia K.
Beiträge: 18
Themenstarter
(@mia_k_1999)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#251]

Hi zusammen, ich bin 25 und möchte beim Altersvorsorgedepot 2027 ab Januar richtig anfangen. Derzeit schaue ich mir verschiedene Immobilienfonds an, weil ich dachte, das ist eine gute Diversifizierung neben ETFs. Aber jetzt bin ich total verwirrt: Es gibt die TER (Total Expense Ratio), die ich überall lese – z.B. 0,8% oder 1,2% – aber dann lese ich auch von Verwaltungsgebühren, Ausgabeaufschlägen, Rücknahmegebühren und Transaktionskosten, die nochmal extra draufkommen sollen.

Wie berechne ich denn jetzt die echten Gesamtkosten aus? Wenn ich zwei Fonds vergleiche, wie kann ich sicherstellen, dass ich nicht Äpfel mit Birnen vergleiche? Und besonders wichtig: Wie wirken sich diese ganzen versteckten Gebühren auf meinen Berufseinsteigerbonus aus – wird der dadurch aufgezehrt? Habt ihr Erfahrungen mit spezifischen Anbietern, wo die Gesamtkosten wirklich transparent sind?


2 Antworten
Lena29
Beiträge: 40
(@lena29)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Klar, versteckte Gebühren sind echt ärgerlich. Ich persönlich verzichte bei meinem Depot größtenteils auf Immobilienfonds genau aus diesem Grund – die Kosten fressen dir Rendite weg. Lieber ETFs, da ist transparent was du zahlst.


Antwort
Thomas B.
Beiträge: 24
(@thomasb)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Genau hier liegt das Problem bei vielen Sparern. Die TER zeigt oft nur 60–70% der echten Gesamtkosten. Ich hab mir das bei der Vorbereitung auf das Altersvorsorgedepot 2027 sehr detailliert angesehen – siehe meinen früheren Thread hier: "Welche Anlageformen sind im Altersvorsorgedepot 2027 erlaubt?"

Bei Immobilienfonds kommen hinzu: (1) Ausgabeaufschlag (0,5–3%), (2) Rücknahmegebühr (bis 5%), (3) Agio für Makler (2–4%), (4) Verwaltungsgebühren für Immobilien selbst. Das summiert sich schnell auf 3–5% im ersten Jahr! Meine klare Empfehlung: Vergleichen Sie immer die gesamte Kostenquote über 10 Jahre, nicht nur Year-One. Und seien Sie skeptisch bei Fonds ohne vollständige Kostenoffenlegung.


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