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Eigenheim als Altersvorsorge: Mythos oder sinnvolle Strategie?

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A.Bergmann
Beiträge: 62
Themenstarter
(@a-bergmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#256]

Hallo zusammen,

ich bin nach 15 Jahren Pause bei der Altersvorsorge wieder am Start und beschäftige mich intensiv mit dem neuen Gefördertes Altersvorsorgedepot ab 2027. Dabei stelle ich mir immer wieder die Frage: Ist das Eigenheim wirklich eine sinnvolle Altersvorsorge oder eher ein Mythos, den die Finanzbranche uns eingeredet hat?

Ich habe lange einen Riester-Vertrag gehabt, überlege jetzt aber, ob ich den Wechsel zum neuen Depot nutzen sollte. Parallel frage ich mich: Sollte ich parallel zum Altersvorsorgedepot auch noch in eine Immobilie investieren? Oder ist das in meinem Alter (bin nicht mehr der Jüngste) strategisch unklug?

Was ich bisher lese, sind vor allem die Vorteile: psychologische Sicherheit, keine Mietezahlungen im Alter, Inflationsschutz. Aber was ist mit den versteckten Kosten? Instandhaltung, Reparaturen, Grundsteuer, Versicherungen – das wird ja oft unterschätzt.

Wie seht ihr das? Macht es Sinn, parallel zum neuen Altersvorsorgedepot in Immobilien zu gehen, oder sollte ich mich auf eines konzentrieren? Und wenn Immobilie: ETFs auf Immobilien oder echte Immobilie?

Freue mich auf eure Erfahrungen!


3 Antworten
Sarah K.
Beiträge: 11
(@sarahkoch)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich bin gerade erst ins Berufsleben gestartet, aber das ist ne wichtige Frage. Was mich interessiert: Wird denn eine klassische Immobilie oder ein Immobilien-Versicherungsprodukt überhaupt ins neue Altersvorsorgedepot passen? Ich dachte, das Depot hat konkrete Produktregeln? Bei mir spielen klassische Versicherungsprodukte eine Rolle, da frag ich mich, ob die auch Immobilien abdecken oder ob das eher ETFs sind?


Antwort
Thomas77
Beiträge: 50
(@thomas77)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Vorsicht: Das ist genau einer dieser Denkfehler, den ich immer wieder sehe. Eigenheim als "sichere Altersvorsorge" – das funktioniert nur, wenn mehrere Bedingungen erfüllt sind. Erstens brauchst du einen soliden Finanzierungsplan, das ist kein Vermögensaufbau sondern Schuldenabbau. Zweitens ist eine Immobilie ein enormes Klumpenrisiko – 80% deines Vermögens in einem einzigen Objekt stecken. Das ist aus Diversifikationssicht fahrlässig. Für dein Alter würde ich dir ehrlich sagen: Konzentrier dich auf das Depot 2027, die Förderung ist real. Immobilie kannst du separat aus deinem privaten Geld angehen, aber nicht vermischt mit Altersvorsorge.


Antwort
Laura K.
Beiträge: 29
(@laurak89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Interessante Frage! Ich bin noch relativ jung und beschäftige mich gerade intensiv mit dem neuen Depot. Eines ist mir bei meinen Recherchen aufgefallen: Die nachgelagerte Besteuerung macht Immobilien als direkte Anlage im Depot kompliziert. Mieteinnahmen werden später komplett versteuert, während ETF-basierte Immobilien-Fonds die gleiche Exposition geben, aber viel flexibler sind. Hast du dir schon überlegt, ob ein Immobilien-ETF im Depot nicht das gleiche leistet wie eine echte Immobilie, aber ohne die ganzen Verwaltungslasten? Für deinen Wechsel vom Riester könnte das interessant sein – mehr Diversifikation, weniger Ärger.


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