Hallo zusammen, ich bin 28 und stehe beruflich gut da, aber bei der ETF-Auswahl für das neue Altersvorsorgedepot fühle ich mich ehrlich gesagt total überfordert. Besonders bei Immobilien-ETFs komme ich nicht weiter.
Meine Frage: Macht es Sinn, mit globalen Immobilien-ETFs zu starten (also auch USA, Asien, Europa gemischt) oder sollte ich mich auf deutsche und europäische fokussieren? Ich lese überall, dass Diversifikation wichtig ist – aber bei Immobilien-ETFs habe ich das Gefühl, dass deutsche/europäische Märkte doch stabiler sind und besser zu verstehen.
Gibt es da einen Unterschied bei der Förderung im AVD 2027? Und wie sieht es mit den Kosten aus – sind globale Immobilien-ETFs teurer als deutsche?
Ich plane ab 2027 regelmäßig einzuzahlen und möchte das Depot über 30+ Jahre aufbauen. Sollte ich jetzt schon eine Strategie festlegen oder kann ich die später anpassen?
Danke für jede Hilfe!
Moment – bevor du dich auf eine Strategie festlegst, würde ich ehrlich sagen: Schau dir die tatsächlichen Kostenstrukturen an. Viele dieser globalen Immobilien-ETFs verstecken zusätzliche Transaktionsgebühren beim Rebalancing. Deutsche Immobilien-ETFs sind da teilweise transparenter, aber auch teurer bei der laufenden Verwaltung.
Für AVD 2027 brauchst du außerdem eine klare Anlagestrategie – wechseln geht, aber kostet dich Steuern. Mein Rat: Erst ETF-Sparplan als Einsteiger verstehen, dann differenzieren. Schau dir mein anderes Thema an, das könnte dir helfen.