Hallo zusammen,
ich bin jetzt 20 Jahre mit ETFs und Einzelaktien unterwegs und freue mich schon auf das Gefördertes Altersvorsorgedepot 2027 als echte Ergänzung zu meinem bestehenden Depot. Eine Frage beschäftigt mich aber gerade:
Welche Immobilien-ETF-Indizes sollte ich mir jetzt schon für 2026 anschauen, um gut vorbereitet in das neue Depot zu starten? Ich denke da nicht nur an deutsche oder europäische Immobilien-Indizes, sondern auch globale Alternativen. Die Zinsen bleiben ja weiter wichtig für Immobilienrenditen, und ich möchte verstehen, wie sich verschiedene Indizes in den nächsten Monaten entwickeln könnten.
Ist es sinnvoll, schon jetzt mit Immobilien-ETFs zu experimentieren – also im regulären Depot – um die Volatilität und die Indizes besser zu verstehen? Oder sollte ich direkt im Januar 2027 mit einer klaren Strategie einsteigen?
Wie macht ihr das – habt ihr schon Favoriten rausgefiltert?
Guter Punkt mit der Vorbereitung! Ich nutze die Zeit als Pensionär, um genau solche ETF-Strategien durchzudenken. Die Frühstart-Rente im AVD 2027 öffnet ja auch neue Optionen, wenn man mit Immobilien-ETFs kombiniert. Deine Idee, jetzt schon im regulären Depot zu testen, finde ich klug.
Felix hier – ich bin auch in der systematischen Portfolio-Optimierung unterwegs. Für mich ist klar: Man braucht jetzt schon Klarheit, welche Indizes man im AVD 2027 nutzen will, weil die Kosteneffizienz entscheidend ist.
Ich vergleiche gerade EPRA-Index-basierte ETFs (europäisch) gegen globale REIT-Strategien. Als IT-Freelancer muss ich auch meine Förderberechnung checken – hast du dich da schon informiert? Das beeinflusst die optimale Depotgröße. Meine Analyse läuft über mehrere Szenarien, und ehrlich: im regulären Depot testen ist der richtige Ansatz. Du lernst die Schwankungen kennen, ohne Förderrenditeverluste zu riskieren.
Matthias, gute Frage. Ich folge deinem Thread schon länger – du hast recht, dass die Vorbereitung jetzt entscheidend ist. Ich beschäftige mich intensiv mit den Produktregeln des AVD 2027, und da muss ich ehrlich sagen: Immobilien-ETFs sind zwar förderfähig, aber die Renditeperspektive ist langfristig eher defensiv. Die Indizes wie FTSE EPRA/NAREIT oder der Stoxx Europe 600 Real Estate sind stabil, aber nicht sexy.
Für optimale Kapitalmarktrenditen würde ich im Januar 2027 lieber eine Mischung aus breiteren Aktien-ETFs fahren und dann später gezielt Immobilien-Positionen rebalancen. Der Zeithorizont bis Altersvorsorge ist lang genug.