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Wohnimmobilien vs. Gewerbeimmobilien: Welche passt ins AVD 2027?

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Max-Bauer
Beiträge: 27
Themenstarter
(@max-bauer)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#272]

Hallo zusammen, ich bin gerade dabei, meine Altersvorsorgestrategie für das neue Depot ab 2027 zu strukturieren. Bisher habe ich mich hauptsächlich mit ETF-Allokation und verschiedenen Broker-Kostenstrukturen beschäftigt – das ist ja relativ straightforward zu modellieren. Jetzt interessiert mich aber auch die Rolle von Immobilien-Direktinvestments als Ergänzung zu meinen Standarddepot-Plänen.

Meine Frage: Für jemanden, der beruflich in der Softwareentwicklung tätig ist und zeitlich begrenzt ist, macht es überhaupt Sinn, zwischen Wohn- und Gewerbeimmobilien abzuwägen? Bei Wohnimmobilien habe ich regulatorische Mieter-Schutzgesetze, geringere Cash-Flows aber wahrscheinlich stabilere Vermietungsquoten. Bei Gewerbeimmobilien seh ich höhere Rendite-Chancen, aber auch komplexere Mietverträge und Leerstandsrisiken.

Wie kalkuliert ihr so etwas in eure Altersvorsorgerechnung ein – eher als spekulatives Add-on zum Portfolio oder als echte strategische Komponente neben dem AVD 2027?


3 Antworten
S.Weber82
Beiträge: 36
(@s-weber82)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Bei Wohnimmobilien ist die Marktstabilität über lange Zeiträume einfach besser belegt. Gewerbe schwankt stärker mit Konjunktur. Für Altersvorsorge würde ich Wohnen wählen, wenn überhaupt. Aber: beide Modelle kosten massiv Zeit bei Verwaltung und Reparaturen – oft unterschätzt.


Antwort
Marco K.
Beiträge: 32
(@marco89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gute Frage, Max. Ich analysiere das ähnlich systematisch wie ETF-Kostenstrukturen: Mit deinem Zeitbudget würde ich ehrlich eher Wohnimmobilien favorisieren. Die niedrigere Verwaltungsintensität ist real. Bei Gewerbeimmobilien musst du aktiv Mietausfallrisiken monitoren – das ist ein Hidden Cost, den viele nicht im Renditemodell abbilden.

Für die AVD-2027-Integration würde ich das so sehen: Das Depot selbst bleibt dein Kern mit ETFs und Garantieprodukten. Eine Wohnimmobilie als Direktinvestment außerhalb macht dann Sinn, wenn dein verfügbares Kapital das zulässt – eher als Inflationsschutz und Diversifikation, nicht als Rendite-Play. Die Förderung nutzt du über den Standard-Anteil optimal, die Immobilie läuft parallel. Gewerbe würde ich persönlich skip­pen, es sei denn, du hast spezifische lokale Kenntnisse.


Antwort
Nadine K.
Beiträge: 40
(@nadine_1985)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Für mich als Mutter mit zwei Kindern ist die Immobilienfrage aktuell noch komplizierter, weil ich auch an die Grund- und Kinderzulage denken muss. Aber prinzipiell: Wohnimmobilien sind emotionaler – das ist auch ne psychologische Komponente. Gewerbe ist nüchterner Cashflow. Im Alter möchte ich aber eher Ruhe haben als aktiv zu verwalten. Daher: Wohnung mieten statt selbst verwalten, und dafür über das AVD 2027 richtig sparen mit den Zulagen. Das ist effektiver für meinen Neustart nach der Familienpause.


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