Hallo zusammen,
ich beschäftige mich jetzt seit 3 Jahren intensiv mit Strategien für das kommende Altersvorsorgedepot 2027 und habe mich dabei auch mit verschiedenen Rohstoff-Beimischungen auseinandergesetzt. Bei meinen Zeitrenten-Modellen bin ich immer wieder auf die Frage gestoßen: Gold vs. Silber – und wo genau liegt für mich als Durchschnittssparer der Vorteil?
Gold ist natürlich der Klassiker, aber die Einstiegshürde ist relativ hoch. Silber hat ja aktuell ein viel besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, schwankt aber deutlich stärker. Meine Frage: Wenn ich mit kleineren monatlichen Raten ins Altersvorsorgedepot 2027 starte – macht es Sinn, auf Silber-ETFs zu setzen statt auf Gold? Oder bin ich damit einfach nur volatiler unterwegs ohne echten Mehrnutzen für die langfristige Altersvorsorge?
Interessiert mich vor allem unter dem Aspekt: Wie wirkt sich die höhere Volatilität auf die beitragsproportionale Förderung aus? Und gibt es Anbieter, die Silber-ETFs mit günstigen Gebühren anbieten?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Bei mir im Depot seit 20 Jahren: Ich halte beide und gewichte Gold deutlich höher – so 80/20. Silber kann man nehmen, aber bitte nur als kleine Beimischung. Die höhere Volatilität ist real und für lange Laufzeiten einfach anstrengend. Was wirklich zählt, ist nicht die einzelne Wahl Gold oder Silber, sondern dass dein Gesamtdepot zur Förderstruktur des AVD 2027 passt. Bei welcher Anbieterauswahl bist du denn unterwegs?
Gute Frage! Ich beschäftige mich gerade auch mit den Kostenaspekten – hast du dir schon angeschaut, welche Gebühren die Silber-ETFs haben? Bei meinen Recherchen zum Berufseinsteigerbonus bin ich drauf gestoßen, dass kleine Sparer besonders auf die TER achten sollten. Silber-ETFs haben oft höhere Verwaltungskosten als Gold-ETFs, das frisst dann die "Billig"-Vorteil wieder auf. Würde die Förderung nicht eher mit einem breit gestreuten Rohstoff-Mix fahren?