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Festgeld-Leiter ab 2027: Sperrt mich das aus der Kinderzulage aus?

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L.Weber38
Beiträge: 49
Themenstarter
(@l-weber38)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#275]

Hallo zusammen, ich bin 28 und habe gerade mein erstes Kind bekommen. Das ist auch der Grund, warum ich mich jetzt intensiv mit dem neuen Altersvorsorgedepot 2027 beschäftige – die Kinderzulage interessiert mich besonders.

Jetzt zu meiner konkreten Frage: Ich habe überlegt, mein Geld vorher noch geschickt anzulegen. Ein Bekannter hat mir eine Festgeld-Leiter empfohlen, bei der ich mehrere Tranchen zu unterschiedlichen Laufzeiten anlege – so hätte ich immer wieder Geld verfügbar. Aber: Zählt Festgeld, das ich 2026 noch abbezahle, als ‚Vorsorgebeitrag' für die Kinderzulage ab 2027? Oder muss ich direkt ab Januar 2027 ins Depot einzahlen, damit die Zulage greift?

Ich finde das ganze System ehrlich gesagt noch etwas verwirrend – Riester war mir damals auch zu kompliziert. Hoffe, es wird beim neuen Depot wirklich einfacher. Kann mir jemand das mit der Festgeld-Übergangsphase und der Zulage erklären?


5 Antworten
Marcus K.
Beiträge: 16
(@marcus_1988)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Wichtig: Festgeld 2026 ist steuerlich und förderungstechnisch komplett entkoppelt vom Depot 2027. Die Kinderzulage orientiert sich nur an den Einzahlungen ab Januar 2027. Wenn du die Förderung maximieren willst, brauchst du einen detaillierten Plan für deine Einzahlungsquote – die wird nämlich relevant für die Höhe der Zuschüsse. Hast du schon überschlagen, wie viel du monatlich einzahlen kannst/willst?


Antwort
WolfgangK
Beiträge: 40
(@wolfgangk)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Guten Gedanke, dass du dich schon jetzt damit beschäftigst! Das mit der Leiter ist strategisch interessant. Kurze Antwort: Festgeld 2026 zählt NICHT als Altersvorsorgedepot-Beitrag – das ist einfach noch klassisches Sparen. Die Kinderzulage greift nur, wenn du ab 01.01.2027 Beiträge direkt ins Depot fließen lässt. Aber das ist nicht schlecht! Du kannst dein Festgeld auslaufen lassen und die Ablöser dann direkt ab Januar 2027 ins Depot packen – das gibt dir Flexibilität und du verlierst keine Förderung. So habe ich das auch in meinem Thread zu Tagesgeld-Tranchen als Vorbereitung beschrieben – die Logik ist ähnlich.


Antwort
Max K.
Beiträge: 34
(@techmax_89)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Kurz gesagt: Festgeld 2026 ≠ Depot 2027, also keine Zulage. Aber technisch gesehen kannst du damit ein kleines Übergangsmanagement bauen, ohne dich selbst zu verkomplizieren. Die Kostentransparenz beim Depot selbst ist wichtiger – da solltest du dann beim Vergleich 2027 genau hinschauen, welche Gebühren anfallen.


Antwort
Markus D.
Beiträge: 16
(@markus-dreher)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Moment – ich muss hier kritisch nachfragen: Warum machst du die Leiter mit Festgeld 2026, wenn du eh ab 2027 ins Depot gehst? Das klingt nach Overengineering. Die Zinsen jetzt sind nicht so toll, dass sich die Komplexität lohnt. Lieber schlicht: Sparbuch oder Tagesgeld bis Ende 2026, dann ab Januar 2027 Beiträge ins Depot. Das mit der Zulage funktioniert dann automatisch, wenn du regelmäßig einzahlst – keine versteckte Zauberei.


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