Hallo zusammen, ich bin noch relativ neu hier und versuche, meine Altersvorsorge strukturiert aufzubauen. Aktuell habe ich etwas über 8.000€ gespart und bin unsicher, wie ich die bestmögliche Strategie fahre bis zum Start des Altersvorsorgedepots im Januar 2027.
Meine Situation: Ich bin Angestellte, verdiene gut, und freue mich vor allem auf die Kinderzulage – ich habe zwei Kinder und möchte diese Förderung vollständig mitnehmen. Meine Frage ist nun: Soll ich die 8.000€ jetzt schon auf ein Tagesgeldkonto mit besseren Zinsen legen (aktuell 3,5–3,8% bei einigen Anbietern), oder macht das bei nur noch 5 Monaten bis 2027 wenig Sinn?
Ich habe gelesen, dass nachgelagerte Besteuerung bedeutet, dass ich später auf die gesamten Erträge Steuern zahle. Ändert das die Rechnung? Und sollte ich einen Teil als Notgroschen separat halten, oder kann der später ins Depot?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Ich denke, du machst das zu kompliziert. 5 Monate sind zu kurz für bedeutsame Tagesgeldzinsen. Besser: Nutze die Zeit um zu klären, welche ETFs oder Garantieprodukte für deine Kinderzulage-Strategie passen. Im Januar 2027 startest du dann mit einem Plan statt mit nervigen Kleingeld-Berechnungen. Das ist meine Lehre aus 15 Jahren systematisches Sparen: Einfachheit schlägt 0,2% Mehrrendite jedes Mal.
Nina, das Depot ab 2027 wird dir längerfristig deutlich bessere Chancen bieten als jedes Tagesgeld. Mein Ansatz: Nutze die verbleibenden Monate dazu, deine Asset Allocation zu klären – wie viel Anleihen, wie viel Aktien-ETFs passt zu deinem Risikoprofil? Die 8.000€ sind dann am 01.01. schneller investiert. Die Kinderzulage ist tatsächlich dein Turbo. Bei optimalem Sparbeitrag kannst du die 2.400€ Zulagen pro Jahr einfach so mitnehmen. Das ist kalkulierte Rendite, nicht Glücksspiel wie Tagesgeld-Hopping.