Hallo zusammen,
ich bin gerade aus einer 8-jährigen Familienzeit zurück in den Beruf gestartet und freue mich riesig auf das neue Altersvorsorgedepot 2027. Besonders die ETF-Rente und die erweiterte Förderung für Wiedereinsteigerinnen interessieren mich.
Ich habe jetzt eine praktische Frage: Ich bin noch bis Jahresende 2026 arbeitslos registriert, verdiene aber bereits wieder ein kleines Gehalt. Die ersten Ersparnisse wachsen langsam. Sollte ich das Geld bis Januar 2027 auf einem Tagesgeldkonto parkieren und dann komplett ins Altersvorsorgedepot verschieben? Oder macht es mehr Sinn, schon jetzt kleinere Beträge zu sparen und diese ab 2027 direkt in ETFs zu investieren?
Mich interessiert besonders: Verliere ich steuerlich oder bei der Zulagenberechnung etwas, wenn ich Tagesgeld als Zwischenlösung nutze? Und muss ich das Tagesgeldkonto dann irgendwie mit dem Altersvorsorgedepot verbinden, oder sind das separate Konten?
Danke schon mal für Tipps!
Hallo Sabine, eine durchaus kluge Überlegung. Das Tagesgeld-Puffern funktioniert tatsächlich unabhängig vom späteren Depot. Was mich bei Ihrer Situation neugierig macht: Werden Sie ab Januar auch als Ehefrau oder allein veranlagt? Das könnte bei der späteren nachgelagerten Besteuerung eine Rolle spielen – denken Sie dran, später in der Auszahlungsphase ist das relevant. Aber jetzt erst mal sparen, das ist richtig.