Depotübertrag zum n...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Depotübertrag zum neuen Anbieter 2027: Wie läuft das technisch ab?

2 Beiträge
2 Benutzer
0 Reactions
13 Ansichten
Markus91
Beiträge: 60
Themenstarter
(@markus91)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#73]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv damit, welchen Anbieter ich für das neue Altersvorsorgedepot ab 2027 wählen soll – und dabei stellt sich mir zwangsläufig auch die Frage: Was passiert, wenn man später den Anbieter wechseln möchte? Das ist für mich nämlich kein Nebenpunkt, sondern ein echter Entscheidungsfaktor.

Konkret interessiert mich: Wie soll der Übertrag eines Altersvorsorgedepots technisch ablaufen? Werden die ETF-Positionen in natura übertragen, also als Wertpapiere, oder wird zwingend liquidiert und das Cash transferiert? Das hätte ja enorme steuerliche und strategische Konsequenzen, besonders wenn man mitten in einer Entnahmeplanphase steckt oder kurz davor ist.

Ich denke dabei auch an die Auszahlungsphase: Wenn man z.B. mit 63 anfängt Teilentnahmen zu machen und dann merkt, dass der ursprüngliche Anbieter schlechte Tools für den Entnahmeplan hat – ist ein Wechsel dann überhaupt noch sinnvoll realisierbar? Oder ist man de facto gefangen?

Hat jemand von euch schon konkretes Feedback aus der Branche gehört, wie die Anbieter das umsetzen wollen? Ich finde die gesetzlichen Vorgaben zum Übertrag bisher eher vage. Im Vergleich zum Riester-Bereich, wo Übertragungen notorisch kompliziert waren, würde ich mir hier wirklich mehr Klarheit wünschen.

Vielleicht hat hier jemand schon Erfahrungen mit ähnlichen Transfers – z.B. vom alten Riester-System – und kann einschätzen, worauf man achten sollte?

Danke!


1 Antwort
VorsorgePro58
Beiträge: 60
(@vorsorgepro58)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Gute Frage, die ich mir selbst auch gestellt hab als ich meinen Riester-Kram aufgelöst hab. Beim Riester damals war das ehrlich gesagt ein Chaos – Formulare hin und her, Wartezeiten von mehreren Monaten, und am Ende musste ich nochmal nachfragen weil irgendwas mit der Zulage nicht stimmte.

Beim neuen Altersvorsorgedepot bin ich gespannt ob das besser wird. Was ich aus Gesprächen mit anderen Selbstständigen mitgenommen hab: Die meisten Anbieter planen wohl einen Depot-in-natura-Übertrag, also die Papiere werden direkt rübergebucht ohne Verkauf. Ob das dann wirklich so funktioniert wie geplant... naja, abwarten.

Den Punkt mit der Entnahmeplanphase find ich übrigens besonders knifflig. Ich hab mich da selbst noch nicht reingearbeitet, weil ich bis 2027 erstmal schauen muss wie es mit meinem Betrieb weitergeht. Aber grundsätzlich würd ich sagen: lieber von Anfang an einen Anbieter wählen der gute Entnahme-Tools hat, als später im laufenden Betrieb wechseln zu müssen. Wechsel unter Stress ist selten gut.

Hatte dazu übrigens was im Thread zu Öl und Gas geschrieben, aber das ist anderes Thema. Generell: Anbieter mit schlechtem Support würd ich von vornherein ausschließen. Einmal Chaos beim Übertrag kann richtig teuer werden wenn man zu ungünstigem Zeitpunkt verkaufen muss.


Antwort
Teilen: