Hallo zusammen, ich bin jetzt langsam in meinem neuen Job angekommen und fange an, mich ernsthaft mit dem Altersvorsorgedepot für 2027 zu befassen. Aber ehrlich gesagt: Ich bin skeptisch gegenüber dem ganzen Hype.
Meine Frage ist konkret zur Auszahlungsphase – überall lese ich, man könne sich zwischen Zeitrente und lebenslanger Rente entscheiden. Das klingt flexibel, aber ist es wirklich vorteilhaft? Oder ist das einfach Marketinggetöse?
Was ich nicht verstehe: Wenn ich mit 27, 28 anfange zu sparen und mit 67 oder später in Rente gehe – was ist denn der realistische Szenario, wo mir eine Zeitrente mehr nutzt als eine lebenslange? Bin ich dann nicht einfach froh, wenn das Ding gleichmäßig bis zum Tod läuft, statt dass ich mit 80 plötzlich Angst habe, das Geld geht aus?
Und noch wichtiger: Hat die Depotgröße überhaupt einen Einfluss darauf, welche Variante sich rechnet? Oder ist das völlig unabhängig?
Ich will keine Verkaufsargumente – ich will verstehen, unter welchen Bedingungen eine Zeitrente wirklich Sinn macht.
Hey Kritikus_78, sehr berechtigte Frage. Ich beschäftige mich seit Jahren mit ETF-basierter Altersvorsorge und freue mich auf das Altersvorsorgedepot 2027. Bei der Frage Zeitrente vs. Lebenslange: Das hängt wirklich von deiner Risikotoleranz und Lebenserwartung ab, nicht vom Marketinggerede.
Fakt ist: Eine Zeitrente brauchst du, wenn du selbst entscheiden willst, wie lange dein Geld laufen soll. Lebenslang ist sicherer, kostet aber mehr Garantieprämie. Ob das Depot mit 50€/Monat oder 500€ anfängt – spielt für die Wahl weniger eine Rolle als dein Alter beim Renteneintritt und deine Risikobereitschaft.
Ich starte 2027 mit beitragsproportionaler Förderung im Standarddepot, aber die Auszahlungsfrage stelle ich mir erst, wenn das Depot gewachsen ist. Lass dich von der Flexibilität nicht blenden – oft ist die einfachere Lösung besser.